Archive for the 'Startup Success' Category

Erfolgsmessung im Social-Media-Marketing. Zehn kostenlose Tools aus dem Agenturalltag

Montag, August 15th, 2011


Social Media Marketing ist ein Fass ohne Boden. Oder? Häufig wird kritisiert, dass der Erfolg in sozialen Netzwerken kaum messbar ist. Und abgesehen von der Messbarkeit lässt sich dann noch darüber streiten, wie viel ein Fan, Follower oder Blogleser überhaupt wert ist. Dabei gibt es mittlerweile viele Werkzeuge, die zumindest einen Einblick in die Reichweite der Kampagnen geben oder einen Vergleich mit der Konkurrenz ermöglichen. Marketing-Expertin Jasmin Schindler stellt zehn Tools vor, die sich im Agenturalltag bewährt haben, um Erwähnungen zu verfolgen, Interesse zu messen und Veränderungen in der Reichweite abzubilden.

1. Google Alerts: Erwähnungen verfolgen
Egal welchen Online-Marketing-Kanal ein Unternehmen betreibt oder ob bisher nur offline geworben wurde: Wenn das Unternehmen, die Marke oder der Mitarbeitername erwähnt werden, möchte das Unternehmen das erfahren. Google Alerts helfen automatisch auf dem Laufenden zu bleiben. Mit Google Alerts können Themen und Keywords verfolgt werden, um beispielsweise auf dem neuesten Stand zu sein oder Stellung zu beziehen, wenn ein Thema irgendwo im Internet diskutiert wird.

2. Icerocket: Blog-Suche
Mit Icerocket können Blogs, Twitter, Facebook und Bilder nach Keywords (oder Firmennamen) durchsuch werden. Die Daten lassen sich auch als RSS-Feed erzeugen, sodass die Informationen im Feedreader problemlos integriert werden können.

3. HowSociable?: Sichtbarkeit in sozialen Medien
Ergänzend zu Google Alerts und Icerocket bietet HowSociable? die Möglichkeit, die Häufigkeit von Erwähnungen auf sozialen Plattformen wie Twitter, Facebook, Youtube, aber auch Twitpic und Vimeo anzuzeigen. Daraus wird ein Sichtbarkeitsindex errechnet, der alleinstehend kaum, im Vergleich mit Anderen jedoch eine recht hohe Aussagekraft hat.

4. Omgili – Oh My God I Love It
Wenn man Foren nach bestimmten Keywords absuchen möchten, ist Omgili genau das richtige Tool. Die Einstellmöglichkeiten zum Zeitrahmen des Beitrages, der Anzahl an Antworten und Diskussionsteilnehmern sind hilfreiche Ergänzungen.

5. Twittercounter: Den Verlauf der Follower zeigen
Wieviel ist ein Follower wert? Keine leichte Frage. Schließlich freut sich aber jeder Social Media Account Manager, wenn sich die Zahl der “freiwillig Zuhörenden” erhöht. Den Verlauf der Follower und Followings (auch im Vergleich zur Konkurrenz) kann man mit Twittercounter darstellen.

6. Backtweets: Reichweite auf Twitter
Backtweets analysiert die Twitter-Präsenz eines Accounts wie zum Beispiel Tweets, Followers, “Beeinflusser” und “Beeinflusste”. Weiterhin verfolgt das Tool, wie oft ein Link von wem getwittert wurde. Da nicht jeder Twitter Client alle (organischen) Retweets sichtbar macht, hilft dieses Tool um die Reichweite eines getwitterten Links zu veranschaulichen.

7. Link-Kürzungsdienste: Interesse für Links
140 Zeichen lassen nicht viel Platz für lange Links. Link-Kürzungsdienste wie bit.ly lösen dieses Problem und bieten obendrein die Möglichkeit, Klicks auf den getwitterten Link zu tracken. Auch wenn die Anzahl der Klicks von diversen Faktoren abhängt (Tageszeit, “Konkurrenz” zu anderen Themen, Formulierung), geben sie Aufschluss über das Interesse an einem Link.

8. Feedburner: Blog-Reichweite
Sollte ein Unternehmen den RSS-Feed über Feedburner anbieten, kann den dazu angebotenen Statistiken der Erfolg des Blog gemessen werden. Aus den Statistiken kann man die Anzahl der Besucher, der Abonnenten und Zugriffquellen entnehmen. Nützliche Daten, um die Reichweite zu analysieren, auch wenn diese nur eine begrenzte Aussagekraft über die Qualität der Beiträge haben.

9. Facebook Insights: Fan-Statistiken
Die “Fankurve” auf Facebook anzeigen – das geht mit Facebook Insights. Hier können Unternehmen sehen, welcher Beitrag die meisten Kommentare,Likes und Impressionen bekommen hat, woher Ihre Fans kommen sowie Daten über Geschlecht und Alter der Fans.

10. Google Analytics
Das wohl mächtigste kostenlose Tool ist Google Analytics. Der Google Analytics URL-Builder hilft, individuelle Parameter an Links auf die eigene Website anzuhängen. Darüber können dann auch Verkäufe nachvollzogen werden, die über Besucher aus den sozialen Netzwerken kamen. Die Anzahl der Zugriffe, Verweildauer und Absprungrate sind interessante Daten, die mit dem Tool je nach Zugriffsquelle gewonnen werden können.

Können Unternehmen mit diesen Tools den Erfolg ihrer Social-Media-Kampagnen messen? “Zum Teil” ist hier die passende Antwort. Schließlich gibt es einige Kritikpunkte, die man in Bezug auf die Werkzeuge gelten lassen muss:

Was verrät schon ein Sichtbarkeitsindex von 93 über den Erfolg in den sozialen Medien? Viele Daten, Kurven, Indizes und Co. sind alleinstehend wenig aussagekräftig, sie müssen mit Konkurrenten verglichen beziehungsweise über einen Zeitraum beobachtet werden.

Kein Tracking ist perfekt. Durch die immer länger werdende Customer Journey kann wohl kaum ein Tool den Weg eines Kunden perfekt abbilden. Ob ein Nutzer also tatsächlich auf Twitter zuerst auf den Shop aufmerksam wurde, dann nachdem Mitarbeiternamen gegoogelt und nochmal auf einer Preisvergleichsseite recherchiert hat, bis er schließlich gekauft hat – Unternehmen werden es kaum exakt herausfinden können.

Nicht nur Facebook oder Twitter selbst, sondern auch die genannten Tools können auch einmal einen Aussetzer haben:

Wenn es nur um den ROI geht, ist Social-Media-Marketing der falsche Weg. Es ist nicht die Schuld des Online-Marketing-Kanals oder des Messinstruments, wenn falsche Ziele mit Social-Media-Marketing verfolgt werden. Man sollte im Hinterkopf behalten, dass die Präsenz in sozialen Netzwerken die Interaktion mit (Neu-)Kunden fördert, eine engere Bindung aufbaut wird, Unternehmen Gesicht zeigen, greifbar werden und Feedback einholen können. Der Abverkauf muss hier eine untergeordnete Rolle spielen.
Erfolg = Reichweite? Einige Tools bilden lediglich die Reichweite von Maßnahmen ab. Hat ein Link beispielsweise auf Twitter verhältnismäßig viele Klicks abbekommen, kann das daran liegen, dass der Tweet wirklich interessant war oder verschiedene Bots und Spammer die Statistik verfälschen. Klingt radikal, ist aber so.

Quelle: http://www.gruenderszene.de/marketing/erfolgsmessung-social-media

Doodle, Wuala, LiberoVision & Procedural

Dienstag, August 2nd, 2011

DominikTarolli

Letzte Woche hatte ich ein spannendes Mittagessen mit Dominik (Wuala), Stephan (LiberoVision) und Pascal (Procedural). Als Zeitzeuge publiziere ich gerne das Foto dieses Start-up-Treffens:

Bei der Rückkehr in den Technopark haben wir dann noch Myke von Doodle getroffen. Spontan hat uns dann Stephan zum “Töggelen” eingeladen. Ratet mal wer gewonnen hat ;-) ?

PS: Während dem Mittagessen fiel der Name Connexio. Hat jemand Erfahrung mit dem Tool? Feedback appreciated!

Totale Internet und Telekom Überwachung in der Schweiz: So will es unsere Genossin Summaruga

Freitag, Juli 29th, 2011

Der liebe Vater Staat soll seine Bürger und Unternehmer immer und überall praktisch bis ins kleinsten Detail der Privatsphäre via Internet und Telekom-Dienste überwachen können. Kein einziges Wort über Datenschutz…, der sonst immer so hoch gehalten wird. Das ist ein Alptraum!

Aus der Tages-Anzeiger vom 28. Juli 2011:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Widerstand-gegen-Big-Sister/story/23599183

Für eine vertiefte Analyse, siehe unten -> Stellungnahme des Fachverband Information Security Society Switzerland (ISSS), der von Sommaruga & Co mehr oder weniger ignoriert wird. Sommaruga weiss es besser; Sie braucht keinen Rat von politischen unabhängigen Fachgruppen, schon gar nicht vom ISSS, der führende Fachverband der Schweiz auf dem Gebiet der ICT-Sicherheit, welchem heute mehr als 900 Einzel- und Firmenmitglieder aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft angehören.

Stellungnahme des Fachverband Information Security Society Switzerland (ISSS)

http://www.isss.ch/fileadmin/publ/sigs/Revision_VUePF_Stellungnahme_ISSS_20110727.pdf

SHARK TANK – Genie oder Wahnsinn?

Dienstag, Juli 26th, 2011

DominikTarolli

Wie konnte ich das solange nicht sehen (Achtung: Zweideutigkeit)? Shark Tank ist ein TV-Format von ABC, das Jungunternehmer vor Sharks (Investoren) pitchen lässt. Die Sharks investieren dann auch wirklich ihr eigenes Geld und die Diskussionen über die Firmenbewertung sind gute Unterhaltung sowie Lehrstück zugleich. Beispiel gefällig?

Leider habe ich bisher nur Teile der ganzen Show gesehen, aber folgende Fragen sind bei mir aufgetaucht:

#1: Warum schaffen es die Amerikaner aus Start-ups eine Unterhaltungs-Show zu machen und wir nicht?

#2: Bewerten Startupper/innen ihre Firmen grundsätzlich zu hoch und die Investoren die Firmen grundsätzlich zu tief?

#3: Bildet die TV-Show die Realität ab oder ist es nur eine gute Show?

#4: Würdet ihr in die beiden Guys investieren und falls NEIN warum?

In jedem Fall gute Unterhaltung und wenn man es aus einer Distanz anschaut auch ein Lehrstück für Startupper/innen.

PS: Gibt es eine Möglichkeit, wie wir hier in der Schweiz ABC empfangen können?

Esri Acquires Procedural

Montag, Juli 11th, 2011

DominikTarolli

Soeben in San Diego vor 15’000 Teilnehmer an der Esri User Conference durch Jack Dangermond bekannt gegeben:

Werde gerne später noch mehr dazu schreiben.

Trigami zündet Stufe 2!

Mittwoch, Mai 18th, 2011

DominikTarolli

Nur ganz kurz weil ich auf der Durchreise in Amerika bin. Gratulation an das Team vom Remo & Alain von Trigami. Sie haben die zweite Stufe gezündet:

Offizielle Pressemitteilung vom Zusammenschluss

Weiter so und es wird faszinierend sein zu sehen, was sie noch weiter erreichen können!

Immobilien Suche für Start-ups leicht gemacht

Freitag, April 15th, 2011

DominikTarolli

[Trigami-Review]

Ausgangslage
Privat und/oder geschäftlich ist man ja eigentlich immer ein bisschen im Wohungs-Such-Modus. Da in den letzten Jahren das Wohnen einen immer höheren Stellenwert bei uns eingenommen hat, ist es auch verständlich, dass die Suche nach dem Traumobjekt immer spezifischer und technologisch ausgefeilter geworden ist.

In diesem Sinne war ich sehr gespannt und freudig beglückt die neue ImmoScout24 App für Trigami zu testen.

Erster Eindruck
Vieles im Leben entscheidet sich ja sehr schnell und vor allem Sympathie und Antipathie wird in den ersten Sekunden verteilt. Schnell habe ich mir also die App aus dem Appstore heruntergeladen. Alles hat einwandfrei funktioniert und der Start war reibungslos. Schon mal sehr gut!

Nachdem dem Start der App kommt man in das Hauptmenu. Der erste Eindruck dort war sehr nüchtern. Aufgeräumt präsentieren sich die Menu punkte untereinander (Suchen, In der Nähe mieten, In der Nähe kaufen, Favoriten, Verlauf und ImmoScout24-Code).

Dem Zeitgeist entsprechend hätte ich mir ein grafischeres Interface gewünscht. Aber die Aussenhülle sagt ja noch nicht viel über die inneren Werte aus, deshalb schnell in den Härtetest! Ich glaube auch, dass neben dem Design der Content der entscheidende Erfolgsfaktor sein wird.

Der Härtestest
Im Härtetest möchte ich gerne zwei extreme Fälle testen:

#1: Armes Start-up, dass sich in St. Gallen eine günstige Wohnung mieten will

#2: Ein reicher Internet-Entrepreneur, der sich nach dem zwölften Super-Exit eine Haus (oder Villa) kaufen will in St. Gallen

Die Vorgehensweise ist bei beiden Fällen die gleiche. Zuerst werden in der Suchmaske die Kriterien definiert (sehr angenehmes Features ist das man beim „Wo“ den aktuellen Standort automatisch verwenden kann) und anschliessend bekommt man die Suchresultate d.h. Mietwohnungen oder Immobilien als Liste oder auf der Karte frisch präsentiert.

Letzteres kann noch sehr praktisch sein beim Sonntagsspaziergang wenn es interessiert, welche Immobilien / Mietwohnungen in der Umgebung noch verfügbar sind/wären. Die Resultate überzeugen und der reiche Internet-Entrepreneur hätte doch einige „Schmankerl“ zur Auswahl gehabt!

Wunschliste
Ich würde mir noch folgende Erweiterungen zur App wünschen:

#1: Einbindung von Tweets oder Check-ins meiner Freunde auf der Map
#2: Bilder Chace, damit man die Bilder nicht immer wieder laden muss
#3: Einschränkung der Umkreis-Suche in eine Richtung (nicht als Radius-Suche)

Summary
Die schlichte Einfachheit und der Fokus auf das Wesentliche überzeugen. Der Content scheint auf den ersten Blick sehr gut zu sein und das ist schlussendlich das Killer-Argument für die Benutzung. In einem zweiten Schritt würde ich mir dann noch eine grafische Überarbeitung wünschen, damit die App auch einen Spassfaktor beinhaltet.

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