Archive for the 'Startup Success' Category

Unbeschwertes Start-up Reisen mit dem Flugzeug (Part II)

Montag, September 6th, 2010

DominikTarolli

Wie fliegt man als Startupper/in unbeschwert mit dem Flugzeug? Hier der zweite Teil:

#6: Hardware ist auch beim Fliegen entscheidend. Ich vertraue hier auf Samsonite und Victorinox. Hat mich noch nie im Stich gelassen.

#7: Flugzeugfood ist Geschmacksache. Mein Geschmack ist es nicht und deshalb kaufe ich meistens Food in der Boarding-Zone.

#8: Beim Boarden zuvorderst zu sein macht nur Sinn, wenn man gerne in Flugzeugen sitzt und/oder viel Handgepäck mit sich führt (damit man sicher Platz findet).

#9: Sollte das Gepäck an der Destination nicht ankommen keine Panik! Die Airlines sind mit dem Gepäck sehr gut organisiert und es wird meistens innert 24h in die jeweilige Ankunftsdestination geliefert. Immer nach einem Notfall-Necessaire fragen, dass sehr gerne und in beliebiger Anzahl zur Verfügung gestellt wird.

#10: Mit der gleichen Airlines zu fliegen lohnt sich, da man bei einer gewissen Anzahl Flugmeilen einen höheren Status erhält. Das hilft vorallem bei Check-in, Upgrades, Loungebesuchen, knappen Transferzeiten und Reklamationen (@alle: hat jemand Erfahrung mit einem höheren Status wie z.B. FTL, SEN oder sogar HON? Dann danke für Inputs!).

Das waren meine Learnings. Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Fliegen gemacht? Vor allem interessiert mich das Check-in und die Sitzplatzwahl, wenn kein Web-Check-in verfügbar ist. Das ist für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegel.

Inputs appreciated!

Unbeschwertes Start-up Reisen mit dem Flugzeug (Part I)

Sonntag, August 29th, 2010

DominikTarolli

Reisen im Zug, Auto oder Flugzeug gehört für viele Startupper/innen zum täglichen Brot. Deshalb ist es an der Zeit ein paar Learnings auszutauschen. Da ich meisten mit dem Zug oder Flugzeug unterwegs bin hier meine Learnings:

#1: Flüge checke ich meistens via deine-flugsuche.de ab. Buchen lohnt es sich meistens direkt über die Website der Airlines.

#2: Direktflüge sind wichtig. Wegen 100 – 300 Franken irgendwo ein 3-Stopper zu machen zahlt sich nur in den wenigsten Fällen aus.

#3: Wenn es schon ein 3-Stopper sein muss, dann unbedingt schauen, dass alle Flüge mit der gleichen Airline durchgeführt werden.

#4: Wenn immer möglich Web-Check-in! Das „Gschtürm“ und die Hektik im Check-in-Bereich will man, wenn immer möglich, vermeiden.

#5: Mit dem Check-in-Personal entweder superfreundlich oder superaggro umgehen. Dazwischen verliert man d.h. man bekommt sicher nicht den Sitz, den man will. Für die Sitzsuche gibt es die wertvolle Website SeatGuru.

Soviel zum ersten Teil. Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Fliegen gemacht? Vor allem interessiert mich das Check-in und die Sitzplatzwahl, wenn kein Web-Check-in verfügbar ist. Das ist für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegel.

Inputs appreciated!

Hät no öper Coop-Paddington-Märkli?

Dienstag, August 24th, 2010

DominikTarolli

Coop hatte bis zum 14. August die Paddington Bear Trophy – also alle wurden nach der Bezahlung an der Kasse gefragt:”Sammlet Sie Märkli?”.

Natürlich habe ich immer abgelehnt und erst jetzt gesehen, dass man damit eigentlich tolle Meilen sammeln kann (dazu mehr im nächsten Post!). Also bevor ihr eure Tausender-Stösse von Coop-Märkli mit dem Paddington Bear drauf teuer entsorgen müsst, würde ich sie sehr gerne übernehmen. Ich bin noch auf der Suche nach 270 Märkli. Sollte drinliegen ,oder?

Bin gespannt ob Crowdsourcing auch bei Coop-Märkli funktioniert und bitte ein E-Mail/SMS/Kommentar etc. an mich, wenn ihr noch Coop-Paddingtion-Märkli abzugeben habt.

BlogCamp Switzerland 5: Ausgebucht!

Mittwoch, August 18th, 2010

DominikTarolli

Am Samstag, 4. September 2010 findet zum fünften Mal die Austragung des BlogCamp Switzerland statt.

Dieses Mal im Technopark Zürich und die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen limitiert.

Frohe oder schlechte Kunde – alle Plätze sind bereits schon vergeben und wenn ihr trotzdem noch dabei sein wollt, dann tragt euch bitte in der Warteliste ein.

Freue mich euch zu sehen und viele spannende Vorträge zu besuchen!

Start-up-Messe-Learnings aus Amerika

Freitag, August 13th, 2010

DominikTarolli

Ende Juli war ich mit Procedural an der Computer Graphics Messe Siggraph in Los Angeles. Da es ein Pflichttermin in unserer Industrie ist, waren wir schon zum dritten Mal dabei. Hier meine Start-up-Messe-Learnings aus Amerika:

#1: Messeorganisation ist in Amerika viel formaler als in der Schweiz. Das beginnt bei den tausend Formularen und endet beim Zwischenlagerungsraum für den Messestand. Direkt geht da nichts rein für den Aufbau.

#2: Direktkosten für den Stand sind der m2-Preis für die Ausstellungsfläche und dann nochmals die gleichen Kosten für den Stand, Internet, Aufbau, Tische, Versicherungen etc.

#3: Stände werden in die Höhe gebaut d.h. es hat irgendwo noch ein „Dach“ oder Banner mit dem jeweiligen Firmenlogo über dem Stand, damit der Besucher jederzeit weiss, wo sich der Stand befindet.

#4: Direktverkäufe sind bei den meisten Ausstellern nicht so wichtig, es geht mehr darum die Leute zu informieren und enablen.

#5: Events nach der Messe sind sehr wichtig und es wird sehr viel Geld investiert einen erlauchten Kreis von Leuten in einer gediegenen Atmosphäre zu treffen.

Gemeinschaftsstände für Start-ups machen die Amerikander eigentlich gar nicht. Hingegen waren Kolumbien und Frankreich sehr aktiv und organisierten Gemeinschaftsstände für ihre Nachwuchshoffnungen.

Was ist euch bei einem Messebesuch im Ausland aufgefallen oder was war das „most impressive“ Erlebnis ;-) an einer Messe im Ausland?

Start-up-Ideen aus Amerika

Sonntag, August 8th, 2010

DominikTarolli

In meinen zwei Wochen Amerika habe ich natürlich auch die Augen offen gehalten, was so start-up-mässig in Amerika läuft. Folgende Ideen/Trends sind mir besonders aufgefallen:

#1: Alles wird 3D oder 3Dmässig „benamst“

#2: Skalierbare Services sind extrem am kommen z.B. den Computer schneller machen via einem System-Check

#3: Amerika fürchtet sich vor dem digitalen Identitäts-Klau

#4: Functional Food ist immer noch ganz stark (z.B. Vitamin Water, Muscle Milk etc.)

#5: Green – alles was nachhaltig und grün ist, adaptieren die Amerikaner wie verrückt. Hier sind die „Städter“ noch schneller als die Landbevölkerung

#6: Immobilienverkäufer haben auch Hochkonjunktur. Eine 30-jährige Festhypothek ist für knapp unter 5 % zu haben. Ist wahrscheinlich einer der tiefsten Werte ever!

#7: Das IPO-Exit-Fenster immer noch geschlossen, aber es scheint einen regelrechten Business Angel Boom zu geben.

Subjektiv habe ich wahrgenommen, dass die Amerikaner sich bewusst sind in welcher schwierigen ökonomischen Phase sie sich befinden. Sie arbeiten aber sehr hart und zielgerichtet darauf hin wieder auf Kurs zu kommen.

2 Jahre Suxedoo ein Start-Up Update Teil 3

Freitag, Juli 30th, 2010

Im 3. und letzten Teil noch ein paar “Insides” aus den gut bewerteten Bereichen.

1. Eine gute Geschäftsidee “Note 6″

Auch hier hatten wir trotz Note 6 Handlungsbedarf. Getreu dem Grundsatz sein Geschäft immer wieder zu hinterfragen! Wir sind im letzten Monat davon weggekommen, den Losanreiz auf den Bannern beizubehalten. Dies auch aufgrund von Feedbacks von unseren Werbekunden, welche das Problem der “Forced Clicks” ansprachen. Heute werden die Lose erst auf Produktebene verdient und nicht mehr auf Werbebannerebene.

4. Businessplan „Note 4.5“

Aufgrund der Neuorientierung musste selbstverständlich auch der Businessplan noch einmal überarbeitet werden. Interessanterweise stellte sich nach 2 Jahren heraus, dass der Ursprungsbusinessplan im Kern sehr gut war und sich die Situation heute nicht viel anders zeigt als damals. Auch der Online Werbemarkt hat sich weiterentwickelt und so konnten die Grunddaten auf die neuen Werte abgestellt werden. Der Point of Break Even hat sich um 1 Jahr nach hinten verschoben.

5. Finanzkontrolle „Note 5.5“
Hier bestand am wenigstens Handlungsbedarf, da die Prozesse klar definiert waren und sind. Für ein Start-Up einfach ein Muss, viel Neues zu erfinden gibt es hier aber nicht. Empfehlung: Arbeitet mit einer externen Treuhandstelle zusammen und macht nicht alles In-House. Eine Aussensicht schadet selten!

6. Klares Marketingkonzept „Note 6“
Wie bereits oben beschrieben, haben wir auch das ganze Marketingkonzept noch einmal durchleuchtet. Der Schwerpunkt wurde heute vermehrt auf den Bereich Performance Marketing gelegt. Im Ursprungskonzept wurde zu stark auf “Branding” und Product Placement gesetzt. Die Kontrolle der Kundenzufriedenheit ist da schwieriger als im Performance Bereich.

7. Wettbewerbsvorsprung „Note 6“
Erfolg muss immer wieder neu erarbeitet werden. Der Marktvorsprung darf nicht verloren gehen. Wer agiert statt reagiert, hat immer einen Vorteil.

8. Managementunterstützung „Note 5“
Gerade in Zeiten des Umbruchs zeigt sich ob die beigezogenen externen Kräfte (Buchhaltung, Steuern, rechtliche Abklärungen etc) sich bewähren oder nicht. Bei uns brachten gerade diese Kräfte auch Ruhe und Zuversicht und Verlass. Ganz wichtig für ein Start-Up in der Hektik des Gefechtes ab und zu die Aussensicht einzuholen. Wichtigste Basis hier ist die Vertrauensbasis zu den zugezogenen Unterstützern. Nur wenn offen und unvoreingenommen kommuniziert werden kann können auch die Schwachpunkte erkannt werden und die Stärken herausgestrichen werden. Schonungslos und ohne Kompromisse.