Wenn mein Start-up auf der Titanic tanzt, dann würde ich…
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Basierend auf meinem letzten Post, möchte ich mal ein Gedankenspiel vollziehen und schauen, was ich mir alles erlauben könnte, wenn mein Start-up ein Staat wäre:
#1: Ich gäbe soviel Geld aus wie es mir nützlich erscheinen würde ohne einen wirtschaftlichen Anspruch zu haben, weil ich bei einem Verlust wieder neue Obligationen ausgebe oder neues Geld drucke.
#2: Na klar unterschreibe ich alle Verträge! Einhalten werde ich aber nicht alle…
#3: Wenn ein befreundetes Start-up in finanziellen Schwierigkeiten ist, springe ich für das Unternehmen ein. Kopfschmerzen zu verschieben ist ja nicht verboten.
#4: Konkurse dürfen auf keinen Fall sein! Also stütze ich nicht nur befreundete Start-ups sondern auch Start-ups, die über mehrere Jahre Bilanzen und Dokumente gefälscht haben.
#5: Je mehr MBA’ler ich in meinem Start-up beschäftige desto besser für mein Prestige. Wer bewertet schon Leistung?
Hört sich das für euch sarkastisch an? Ist es aber leider nicht nur der momentane Zeigeist in der Real- und Wirtschaftspolitik.
Was würdet ihr machen, wenn euer Start-up ein Staat wäre?
