Archive for Juni, 2010

So weicht man als Start-up dem Titatnic-Eisberg aus!

Freitag, Juni 4th, 2010

DominikTarolli

Genug gejammert über die Real- und Wirtschaftspolitik. Als Unternehmer will man ja etwas unternehmen und nicht nur jammern. Ich habe es schon viel geschrieben und werde nicht Müde es wieder zu schreiben. Die meisten Informationen in der Tagespresse sind nicht zu gebrauchen, weil den Journalisten oft das Fachwissen und/oder die Zeit fehlt.

Deshalb ist es wichtig, dass ihr fundamentale Analysen resp. Informationen konsultiert d.h. vor allem Erstmeinung und nicht nachgeschriebene Artikel. Ich empfehle folgende Quellen für die fundamentale Wirtschaftsanalyse:

#1: Wegelin Anlagekommentar (von Konrad Hummler und auch als Podcast produziert von AudioP)

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#2: Fredmund Malik (der Blog ist besonders zu empfehlen)

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#3: Weltwoche (v.a. Wirtschaftsanalysen von Kurt Schiltknecht, Roger Köppel, Tito Tettamanti etc.)

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Es ist völlig egal ob man mit den oben gennanten Medien/Personen auf gleichem (wirtschaftlichen/politischem) Kurs ist. Die Analysen die sie machen sind brilliant und ich erlaube mir jeweils auch dann selber meine eigenen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

Welche Infokanäle konsultiert ihr?

PS: Versucht mal eine Woche ohne 20min-, Radio- oder Fernseh-News auszukommen! Hat jemand damit Erfahrungen?

Wenn mein Start-up auf der Titanic tanzt, dann würde ich…

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

DominikTarolli

Basierend auf meinem letzten Post, möchte ich mal ein Gedankenspiel vollziehen und schauen, was ich mir alles erlauben könnte, wenn mein Start-up ein Staat wäre:

#1: Ich gäbe soviel Geld aus wie es mir nützlich erscheinen würde ohne einen wirtschaftlichen Anspruch zu haben, weil ich bei einem Verlust wieder neue Obligationen ausgebe oder neues Geld drucke.

#2: Na klar unterschreibe ich alle Verträge! Einhalten werde ich aber nicht alle…

#3: Wenn ein befreundetes Start-up in finanziellen Schwierigkeiten ist, springe ich für das Unternehmen ein. Kopfschmerzen zu verschieben ist ja nicht verboten.

#4: Konkurse dürfen auf keinen Fall sein! Also stütze ich nicht nur befreundete Start-ups sondern auch Start-ups, die über mehrere Jahre Bilanzen und Dokumente gefälscht haben.

#5: Je mehr MBA’ler ich in meinem Start-up beschäftige desto besser für mein Prestige. Wer bewertet schon Leistung?

Hört sich das für euch sarkastisch an? Ist es aber leider nicht nur der momentane Zeigeist in der Real- und Wirtschaftspolitik.

Was würdet ihr machen, wenn euer Start-up ein Staat wäre?

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