Archive for März, 2010

Drachenzähmen leicht gemacht: Mein Lieblings-Drachen Night Fury

Freitag, März 19th, 2010

DominikTarolli

Gut eine Woche vor dem Start von dem Dreamworks Super-3D-Spektakel Drachenzähmen leicht gemacht. Hier noch die Vorstellung meines Lieblings-Drachen in Film: The Night Fury:

Die seltenste und intelligenteste Drachenspezies zeichnet sich durch eine dunkle Hautfärbung und stechend gelbe Augen aus. Außerdem sind Nachtschatten relativ klein, haben einen mächtigen Brustkorb und einen kurzen Hals. Da sie von allen Drachenarten zudem über die größte Spannweite im Verhältnis zu ihrem Körper verfügen, können sie höher, schneller und länger fliegen als alle anderen. Und werden deshalb natürlich enorm beneidet.

Wie kämpft man nun gegen einen solchen Night Fury?

Im Film wird der Night Fury zum Verbündeten von Hicks und der Sympathieträger schlechthin. Wie ein guter, treuherziger und kräftiger Hund!

mite und the dark side of the moon!

Mittwoch, März 17th, 2010

DominikTarolli

Im zweiten Teil zum mite-Update Über Zahlen spricht man nicht wollen wir die Zahlen mal genau analysieren:

* Die Anzahl Probe-Accounts oszilliert “konstant” um 250 Stück pro Monat. Spannend hier zu wissen, bei steigendem oder sinkendem Gesamtraffic auf der Seite (der Traffic wurde nie ausgewiesen auf dem Blog. Zufall oder Absicht?)?

* Daraus wurden rund 3’000 zahlende Accounts gewonnen. Gratulation! Aber spannend zu wissen wäre jetzt, wie viele Views pro Tag & User generiert werden können. Warum?

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Ich habe ja das Business Model hinterfragt (Werbung anstatt Abo) und schauen wir mal an, wieviel mite verdienen könnte, wenn sie das Werbemodel genommen hätten (Note: meine Zahlen sind Schätzungen und haben keinen Anspruch auf Richtigkeit!):

**UPDATE: Besten Dank für den Input zu den Berechnungen Bei mir hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen und ich revidiere die Zahlen nochmals.**

#1: Rund 3’000 Accounts, die bezahlen werden ausgewiesen. Wäre mite gratis, dann hätten Sie sicher Faktor 10 mehr aktive Accounts also gehen wir mal von 10’000 30’000 Accounts aus.

#2: Jeder der 10’000 Accounts generiert pro Tag 10 Views (Rapportieren, Auswertungen, Reports generieren etc.) = 10’000 100’000 Views pro Tag

#3: 10’000 100’000 Views multipliziert mit der Anzahl Arbeitstage pro Monat (20 Arbeitstage) = 20 x 30’000 100’000 = 600’000 2’000’000 Views pro Monat

#4: Nehmen wir dafür einen TKP/CPM (Einnahmen/Kosten pro Tausend Einblendungen) von CHF 20

#5: Dann ergibt das ((2’000’000 x 20)/1’000) = CHF 40’000.- Ertrag pro Monat (mit stark steigender Tendenz?). Hier noch nicht eingerechnet, ist der normale Traffic, der auf die Website kommt. Also gehen wir mal von 45’000 Franken pro Monat aus (~ € 30’000).

Das ist weniger als die € 13’000, die als Ertrag im Januar 2010 ausgewiesen werden. Richtig! Die Verbreitung über die kostenlosen Accounts würde aber weiter (exponentiell) wachsen und so die Abo-Entwicklung sicher toppen. Zusätzlich ist die Usability und die Funktion von mite leider nicht schützbar d.h. wie robust ist also mite auf Konkurrenz?

Grundsatzfrage: Was passiert mit mite, wenn z.B. Google ein kostenloses Time Tracking Tool auf den Markt bringt als Add-on zum Google Calendar?

Ein kostenloses Tool hat da sicher Vorteile wenn neue Konkurrenz in den Markt kommt (siehe Doodle). Auch für einen potenziellen Käufer ist es viel vorteilhafter, weil sie dann nach dem Kauf nicht noch das Business Model umkrempeln müssen. Diese Faktoren wurden ev. nicht oder weniger stark bei der Strategie gewichtet.

Aus meiner Sicht gibt es bei mite nicht ein richtig oder falsch. Ich gratuliere aber zu den ersten Erfolgen und hoffe, die gleiche Übung auch nochmals in 20 Monaten zu machen. Zusätzlich freue ich mich auf weitere frische Ideen & Doodle-Feelings aus dem Hause mite resp. yolk ;-) !
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Und nochmals: seid ihr wirklich sicher, liebes mite-Team?

Dienstag, März 16th, 2010

DominikTarolli

Ich habe ja schon zweimal über mite resp. yo.lk geschrieben. Summary für alle, die die Artikel verpasst haben: Online-Zeiterfassungtool, supercoole Usability und Business Model lässt bei mir Fragen aufkommen. Im Post Seid ihr wirklich sicher, liebes mite-Team? ist das nachzulesen.

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Julia (Chefin / Gründerin) hat dort in den Kommentaren auch ihre Gründe dargelegt für das Business Model und letzte Woche kam nun das Update:

Zeit für ein Resumée! 20 Monate sind inzwischen seit Launch des für neue Nutzer rein kostenpflichtigen Angebots vergangen. Wie es gelaufen ist? Davon könnt ihr euch en Detail selbst ein Bild machen. Denn wir haben soeben unsere Zahlen veröffentlicht. Komplett: http://blog.yo.lk/2010/03/08/ueber-zahlen-spricht-man-nicht Liebste Grüße! Julia.

Den Post lohnt es sich wirklich zu lesen. Yolk stellt alle wichtigen Kennzahlen eines Webservices öffentlich ins Netz:

#1: Neue Probe-Accounts pro Monat
#2: Conversion: Vom Tester zum zahlenden Kunden
#3: Anzahl zahlender Accounts & Nutzer
#4: Nutzer pro Account
#5:Einnahmen / Ausgaben pro Monat

Ich bin ja ein grosser Verfechter von Transparenz und deshalb Gratulation sowie grossen Respekt vor dem Post. Den gleichen Tenor haben auch die momentan 95 Kommentare. Bei soviel Einheit und Schulterklopfen sollte man hellhörig werden und die ganze Aktion mal näher analysieren. Darum stelle ich nochmals die Frage:”Seid ihr wirklich sicher, liebes mite-Team?”. Dieses Mal nicht nur auf das Business Model bezogen sondern auch auf die Veröffentlichung der Zahlen. Und deshalb schaue ich mir im morgigen Post die Zahlen genauer an.

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Start-up Tipp #2: Einige wenige Regeln genügen!

Sonntag, März 14th, 2010

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Toni und Dorian haben Start-up Tipps aus ihrer aktuellen Erfahrung mit memonic.com und ihrem vormaligen Start-up local.ch gesammelt. Diese 22 Tipps ergänzen die Start-up Serie, die auf diesem Blog vor ein paar Monaten erschienen ist und lehnt sich an den Vortrag von memonic am zweiten StartupCamp in Basel an.

Wir haben unsere eigene „Firmen-Verfassung“ aufgeschrieben. Ein paar wenige und gut gewählte Regeln helfen sehr viele Entscheidungen rasch zu beschliessen. Es ist gar nicht relevant, dass jedermann die Regeln auswendig kennt. Hat sich das Start-up-Team aber mal in einer Entscheidungssackgasse verrannt, so helfen wenige einfache und verbindliche Regeln sich aus dem Schlamassel zu befreien:

Rule 1: User First
Rule 2: A great team is great people
Rule 3: The solution is the team
Rule 4: Getting things done
Rule 5: Long Term over Shortterminism
Rule 6: And yet we count the time in months not years
Rule 7: We’re optimistic & focus on the real issues
Rule 8: Creativity and Communication are Key
Rule 9: Errors are ok, if…
Rule 10: Be nice

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1000. venture apéro – Procedural Slides

Freitag, März 12th, 2010

DominikTarolli

Wow, was für ein toller Anlass gestern, der 1000. venture apéro! Habe viele tolle Leute getroffen, spannende Diskussionen geführt und gefeiert. Vor dem Feiern hatte ich auch noch eine Präsentation über Procedural gehalten, die ihr hier einsehen könnt:

Nochmals herzliche Gratulation an Beat, Simon, Timur, Diego, Esther und das ganze IFJ-Team! Tolle Leistung und danke für den Champagne de Saint Gall.

Start-up Tipp #1: Entscheidender Start: Einfache Strategie

Freitag, März 12th, 2010

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Toni und Dorian haben Start-up Tipps aus ihrer aktuellen Erfahrung mit memonic.com und ihrem vormaligen Start-up local.ch gesammelt. Diese 22 Tipps ergänzen die Start-up Serie, die auf diesem Blog vor ein paar Monaten erschienen ist und lehnt sich an den Vortrag von memonic am zweiten StartupCamp in Basel an.

Ein Start-up ist eine komplexe Angelegenheit. Es lohnt sich, dass Start-up-Leben nicht zusätzlich mit einer komplizierten Strategie zu erschweren. Eine einfache Strategie erlaubt es zukünftigen Mitarbeitern, Partnern und möglichen Investoren schnell zu verstehen um was es geht. Beispiel:

#1: Bei local.ch sah unser Plan wie folgt aus: „Beste lokale Suche in der Schweiz“.

#2: Bei Memonic ists „Das Wesentliche Im Griff.“

Klar für jede Devise gibt’s viele Erläuterungen doch das Wesentliche haben wir auf einer A4 Seite zusammengefasst.

Drachenzähmen leicht gemacht: 3Drachengeil!

Mittwoch, März 10th, 2010

DominikTarolli

Dank Simon Otto konnte ich Drachenzähmen leicht gemacht letzten Mittwoch schon mal vorschauen in einem exklusiven Preview.

Der Film war in einem Wort Hammer! Was hat mir besonders gut gefallen?

#0: Die Story fesselt einem von der ersten Sekunde an und dank der überragenden 3D-Technik fühlt man sich als Teil der Geschichte.

#1: Drachen sind einfach cool und wie aus den digitalen Objekten lebendige Drachen animiert wurden ist superfaszinierend!

#2: Wer nach diesem Film behauptet, dass 3D in Kinos keinen signifikanten Zusatznutzen hat, sollte dringend zum Augenarzt gehen.

#3: Superschöne Welten und Flüge durch die faszinierenden Landschaften.

#4: Die Lacher sind nicht plumb blöd sondern gut aufgebaut und man lacht aus vollem Herzen.

#5: Hicks, die Hauptfigur, erinnert mich von den Haaren und einigen Ausdrücken stark an den I’m a Mac-Typ und der ist ja wirklich cool, oder?

Der Film ist objektiv-subjektiv gesehen wahrscheinlich einer der besten Dreamworks-Filme ever, hat es aber in der Vermarktung schwieriger als z.B. ein Kung Fu Panda oder Shrek. Aber ich bin mir sicher, dass alle die ihn gesehen haben, von Drachenzähmen leicht gemacht schwärmen werden!

Meine Empfehlung: mindestens einmal schauen gehen (in 3D!!!).

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