Archive for März, 2010

Wie doof ist ein Start-up Investment wirklich?

Mittwoch, März 31st, 2010

DominikTarolli

Butter bei die Fische. Es stehen zwei Thesen im Raum, die ich gerne mal genauer anschauen möchte:

These #1: Mit Aktien kann man eine durchschnittliche Rendite von 8 % erlangen.

These #2: Mit Start-ups kann ein durchschnittlicher Investor kein Geld verdienen d.h. er verliert Geld.

In einem ersten Post schauen wir mal die Aktienrendite-These genauer an. Über die durchschnittle Aktienrendite wurde schon viel geschrieben und geforscht. Für alle die gerne die theoretischen Grundlagen nachlesen möchten, empfehle ich den Wikipedia-Eintrag über die Aktienrendite oder den Artikel Renditen am Aktienmarkt: Illusion oder Wirklichkeit? auf TradingDay.de

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Schauen wir uns doch mal die Praxis an. Aus meiner Erfahrung kaufen die meisten Leute viel zu spät Aktien (also wenn der Kurs schon relativ hoch ist) und verkaufen viel zu früh ihre Aktien (z.B. Panikverkäufe in einer Krise).

Meine subjektive Meinung ist, dass objektiv betrachtet die übergrosse Mehrzahl der privaten Aktieninvestoren Geld an den Aktienmärkten verlieren.

Auch die Mehrzahl der institutionellen Anleger haben Mühe über einen langen Zeitraum positive Ergebnisse zu erzielen. Warum das?

Es ist nicht vorhersehbar, wie sich die Aktienmärkte entwickeln: Wenn sie wüssten, wie sich der Aktienmarkt entwickeln würde, dann würden sie es niemanden sagen und das eigene Geld vermehren.

Das giltet auch für die Broker; wenn sie wüssten, wie sich der Markt entwickelt, dann würden sie sich selbstständig machen und nur noch das eigene Geld vermehren.

Zusätzlich spielt den Investoren immer wieder der schwarze Schwan einen Streich und vernichtet die angehäuften Gewinne. So ist es auch möglich, dass ein Affe gleich gut oder besser investiert als ein Broker – weil vieles einfach Zufall ist.

Fassen wir zusammen und formulieren wir eine neue These: bei ganz ehrlicher und realistischer Überprüfung verliert der übergrosse Anteil der Investoren Geld an den Aktienmärkten anstatt der landläufig bekannten 8 % Rendite.

Gibt es dazu Widerspruch oder Zustimmung?

Dem Zeitfresser E-Mail den Garaus machen

Montag, März 29th, 2010

DominikTarolli

Im persönlichen Gespräch mit anderen Unternehmer/innen wird immer wieder beklagt, dass die Beantwortung von E-Mails sehr zeitaufwändig ist. Selber bin ich auch noch auf der Such nach einer Lösung für die E-Mail-Flut. Momentan gewinne ich den Kampf dank erheblichen Zeiteinsatz und disziplinierten E-Mail-Zeiten.

Ein innovativer Ansatz könnte auch das Konzept five.sentenc.es sein:

Treat all e-mail responses like SMS text messages, using a set number of letters per response. Since it is too hard to count letters, we count sentences instead.

Damit der Empfänger nicht brüskiert oder ahnungslos über die Kurz-E-Mail ist, wird folgende Information in den Footer gehängt:

five.sentenc.es is a personal policy that e-mail responses regardles of recipient or subject will be five sentences or less. It’s that simple.

Konsequent angewendet könnte das sogar noch funktionieren. Die Umstellung stelle ich mir aber sehr beschwerlich vor, weshalb ich es bis jetzt unterlassen haben. Auch der persönliche Touch geht so natürlich verloren, weil ein E-Mail nur noch auf Effizienz getrimmt wird.

Wie findet ihr die Idee? Danke für das Feedback!

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Start-up Tipp #6: Ein Gründungsvertrag

Sonntag, März 28th, 2010

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Toni und Dorian haben Start-up Tipps aus ihrer aktuellen Erfahrung mit memonic.com und ihrem vormaligen Start-up local.ch gesammelt. Diese 22 Tipps ergänzen die Start-up Serie, die auf diesem Blog vor ein paar Monaten erschienen ist und lehnt sich an den Vortrag von memonic am zweiten StartupCamp in Basel an.

In der Euphorie der Gründung geht oft vergessen, dass die Mehrheit der Start-ups scheitern. Oder mindestens der Businessplan sich anders entwickelt, als ursprünglich angenommen. Oder unterwegs ein Teammitglied sich aus absolut verständlichen Gründen aus dem Start-up zurückziehen will (Die grosse Liebe auf der andern Seite der Welt).

Jeder Punkt für sich ein wunderbarer Grund für viel Streit.

Deswegen sollten einige Dinge vorgängig geregelt werden: Dazu gehören unter anderem:

#1: Innere Willensbildung unter den Gründungsaktionären.

#2: Regelung des Austritts (ob freiwillig oder nicht) inklusive Formel für den Rückkaufpreis der Aktien.

#3: Weitere Verpflichtungen der Gründungsaktionäre (Was passiert z.B. mit Deinen Aktien bei einer Scheidung?)

#4: Vorkaufsrecht, Mitveräusserungsrecht und Mitveräusserungspflicht

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Start-up Tipp #5: (Zeit-)Stempeln lohnt sich!

Freitag, März 26th, 2010

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Toni und Dorian haben Start-up Tipps aus ihrer aktuellen Erfahrung mit memonic.com und ihrem vormaligen Start-up local.ch gesammelt. Diese 22 Tipps ergänzen die Start-up Serie, die auf diesem Blog vor ein paar Monaten erschienen ist und lehnt sich an den Vortrag von memonic am zweiten StartupCamp in Basel an.

Das tönt so grosskonzernig. Und doch lohnt sich der Effort. Warum?

Es geht nicht um Kontrolle, sondern um die richtige Allokation des Wertvollsten was ein Start-up hat: Zeit.

Wir wollen ganz einfach wissen für welche Themen / Implementierungsaufwand wir wieviel Zeit investieren. Und um das festzustellen hilft nur eines: Zeit aufschreiben.

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Drachenzähmen leicht gemacht: Alle in die Kinos!

Mittwoch, März 24th, 2010

DominikTarolli

Morgen ist es endlich soweit! Drachenzähmen leicht gemacht kommt in die Kinos! Wie schon gesagt, empfehle ich den Film in 3D zu sehen, weil er so einfach noch eine bisschen intensiver ist. Für alle die noch mehr Hintergrundinfos wollen empfehle ich folgende Quellen:

#1: TalkTäglich mit Simon Otto auf Tele Züri

#2: Tagesgespräch mit Simon Otto auf DRS 1

#3: Der Blick-Artikel: Ein Schweizer trickst Hollywood aus

Also dann alle in die Kinos um das fantastische Drachenabenteuer zu sehen. Ihr werdet es nicht bereuen!

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Start-up Tipp #4: Ein Buchhalter macht sich bezahlt

Dienstag, März 23rd, 2010

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Toni und Dorian haben Start-up Tipps aus ihrer aktuellen Erfahrung mit memonic.com und ihrem vormaligen Start-up local.ch gesammelt. Diese 22 Tipps ergänzen die Start-up Serie, die auf diesem Blog vor ein paar Monaten erschienen ist und lehnt sich an den Vortrag von memonic am zweiten StartupCamp in Basel an.

Das Produkt zählt, nicht mühsame Buchungssätze. Richtig. Ein erfolgreiches Startup verdient Geld und verdientes Geld will verbucht werden. Auch richtig.

Deswegen langt eine Schuhschachtel als Buchhaltung nicht.

Eine saubere Buchhaltung ist ein Markenzeichen jeder gut geführten Firma. Und erst recht wichtig, um die vertrackte Abrechnung von Sozialversicherungen und Mehrwertsteuer von Anfang an richtig hinzukriegen.

Kleiner Gratistipp: Laut Schweizerischer Gesetzgebung sind haften Geschäftsführer von AGs und GmbHs im Konkursfall mit ihrem persönlichen Vermögen für die vollständige Bezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen.

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Start-up Tipp #3: Tekki vs. Business

Sonntag, März 21st, 2010

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Toni und Dorian haben Start-up Tipps aus ihrer aktuellen Erfahrung mit memonic.com und ihrem vormaligen Start-up local.ch gesammelt. Diese 22 Tipps ergänzen die Start-up Serie, die auf diesem Blog vor ein paar Monaten erschienen ist und lehnt sich an den Vortrag von memonic am zweiten StartupCamp in Basel an.

Jemand mit Geschäftssinn gehört ins Team (und umgekehrt jemand mit Technologieverständnis) .

Wenn ein Techie, der normalerweise in Jeans und T-Shirt gekleidet, in Kittel und Krawatte bei einem Meeting voller Krawattenträger auftaucht, kollidieren zwei Welten.

Normalerweise reden die beiden Welten nicht miteinander.

Um diesen Umstand wissend, ist es ratsam ein Gründungsteam um die jeweils fehlende Kompetenz zu ergänzen: Ein erstklassiger Techie in einem Business orientierten Team und verlässlicher Business-Typ in einem Techie-Team.

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