Wie doof ist ein Start-up Investment wirklich?
Mittwoch, März 31st, 2010![]()
Butter bei die Fische. Es stehen zwei Thesen im Raum, die ich gerne mal genauer anschauen möchte:
These #1: Mit Aktien kann man eine durchschnittliche Rendite von 8 % erlangen.
These #2: Mit Start-ups kann ein durchschnittlicher Investor kein Geld verdienen d.h. er verliert Geld.
In einem ersten Post schauen wir mal die Aktienrendite-These genauer an. Über die durchschnittle Aktienrendite wurde schon viel geschrieben und geforscht. Für alle die gerne die theoretischen Grundlagen nachlesen möchten, empfehle ich den Wikipedia-Eintrag über die Aktienrendite oder den Artikel Renditen am Aktienmarkt: Illusion oder Wirklichkeit? auf TradingDay.de
Schauen wir uns doch mal die Praxis an. Aus meiner Erfahrung kaufen die meisten Leute viel zu spät Aktien (also wenn der Kurs schon relativ hoch ist) und verkaufen viel zu früh ihre Aktien (z.B. Panikverkäufe in einer Krise).
Meine subjektive Meinung ist, dass objektiv betrachtet die übergrosse Mehrzahl der privaten Aktieninvestoren Geld an den Aktienmärkten verlieren.
Auch die Mehrzahl der institutionellen Anleger haben Mühe über einen langen Zeitraum positive Ergebnisse zu erzielen. Warum das?
Es ist nicht vorhersehbar, wie sich die Aktienmärkte entwickeln: Wenn sie wüssten, wie sich der Aktienmarkt entwickeln würde, dann würden sie es niemanden sagen und das eigene Geld vermehren.
Das giltet auch für die Broker; wenn sie wüssten, wie sich der Markt entwickelt, dann würden sie sich selbstständig machen und nur noch das eigene Geld vermehren.
Zusätzlich spielt den Investoren immer wieder der schwarze Schwan einen Streich und vernichtet die angehäuften Gewinne. So ist es auch möglich, dass ein Affe gleich gut oder besser investiert als ein Broker – weil vieles einfach Zufall ist.
Fassen wir zusammen und formulieren wir eine neue These: bei ganz ehrlicher und realistischer Überprüfung verliert der übergrosse Anteil der Investoren Geld an den Aktienmärkten anstatt der landläufig bekannten 8 % Rendite.
Gibt es dazu Widerspruch oder Zustimmung?














