Archive for Februar, 2010

Kasperli ist ein Startupper!

Freitag, Februar 12th, 2010

DominikTarolli

Alle die bis jetzt geglaubt haben der Kasperli sei kein Startupper, der soll mal folgendes Video schauen/hören (Lautstärke voll aufdrehen!):

Niemand glaubt am Anfang an ihn, er setzt sich dann aber schlussendlich durch mit seiner “Strategie” und die böse Hexe wird erledigt. Ganz der Startupper, nicht?

Der Start-up Hip-Hop

Mittwoch, Februar 10th, 2010

DominikTarolli

Beim Hip-Hop geht es darum mit einem “phatten” (fetten) Beat die richtigen Reims zu flowen d.h. die richtigen Worte, am besten reimend, zu einem “lüpfigen” Rhythmus zu artikulieren (ich fühle mich gleich 10 Jahre jünger ;-) !).

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Überträgt man das auf ein Start-up, dann ist die Herausforderung, die richtige Kommunikation (Reims flowen) im idealen zeitpunkt (Beats) zu treffen. Aus meiner Sicht gibt es dazu zwei Möglichkeiten:

a) Man ist ein Naturtalent und kann das einfach so (~ 0.0001 % der Menschheit)

b) Die Vorbereitung muss generalstabsmässig erfolgen

Nehmen wir zum Beispiel ein Meeting/Pitch mit potenziellen Investoren. Was gilt es da vorzubereiten?

#0 Setup: Organisatorisches wie z.B. Daten, Teilnehmer, Kontaktinfos (Telefonnummer wenn man zu spät/früh kommt, Location, Technische Hilfsmittel, etc.)

#1 Agenda: Kein Meeting ohne genaues Ziel / Agenda. 7 Tage vor dem Meeting schreibe ich jeweils ein E-Mail mit den Fragen: a) Was ist das Ziel des Meetings? b) Was sind die drei wichtigsten Punkte für sie? c) Gibt es irgendwelche spezielle Themen, Umstände, “Landminen” etc, auf die ich mich vorbereiten sollte? d) Organisatorisches (Parkplatz etc.)

#2 Teilnehmer: Die Teilnehmer sollten vor dem Meeting “gebingt und gegoogelt” werden (auch LinkedIn, XING etc.). Da erkennt man spezielle Vorlieben, gemeinsame Bekannte etc.

#3 Firma: Informationen zur Firma (z.B. wann wurde der letzte Fund geraist um zu sehen ob sie überhaupt noch investieren können) findet man auch online und sind sehr hilfreich.

#4 News: Die News-Section auf der Homepage anschauen, was meistens zum Gesprächsstart/Smalltalk eingesetzt werden kann wie z.B. “Gratulation zum XY-Deal, wir haben da einen gemeinsamen Bekannten etc.”.

#5 Summary: Im Summary sollten positive Themen und negative Themen definiert werden. Was sollten wir auf jeden Fall betonen und was sind No-Go’s. Auf was sprechen sie besonders an und was könnte ein Deal-Killer sein.

Aus meiner Erfahrung muss/müsste man etwa die doppelte Zeit der effektiven Meetingdauer für die Vorbereitung/Absprache verwenden. Dann stimmt dann auf jeden Fall der Flow und so kann ein Meeting effektiv geführt werden. Ob es dann ein Erfolg oder Misserfolg wird, steht dann noch auf ganz anderen Karten….

Was sind eure Reims für den phatten Beat?

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Darum habe ich höchsten Respekt vor Dominik und Luzius von Wuala!

Sonntag, Februar 7th, 2010

DominikTarolli

Letzten Freitag durfte ich meinen Mittagstisch mit meinen lieben Freunden und Gründern von Wuala, Dominik und Luzius, teilen. Zuvor hatte ich die Möglichkeit das neue Büro zu begutachten. Sie haben ja nach dem Verkauf an LaCie, aus Platzgründen, neue Büros bezogen und die Funktionalität und der Stil überzeugen:

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Wuala ist für mich eines der Start-ups, die ich von Begin an miterlebt habe und Folgendes hat mir speziell imponiert:

#1: Die Gründer, Dominik und Luzis, sind aussergewöhnlich smart und fleissig. Das zusammen mit der Street-Cleverness und der Bescheidenheit ist eine Killerkombination für Start-ups!

#2: Sie waren vom Start her sehr fokussiert auf den wirtschaftlichen Erfolg von Wuala und hatten ihre Kosten immer im Griff. Wuala wurde zu grossen Teilen von Dominiks erstem Start-up Caleido finanziert damit sie keine externen Mittel benötigen und so lange wie möglich unabhängig blieben.

#3: Wuala hat schon vom Start weg über den Tellerrand hinausgeschaut. So war die Ausrichtung vom ersten Tag an international und Dominiks PR-Monate in Amerika sind für mich immer noch ein Beispiel gelebter Guerilla-Kommunikation und einfach legendär (@Dominik: das wäre doch ein toller Workshop am StartupCamp, nicht?).

#4: Vom Start weg hatte ich v.a. mit Dominik konstruktive Diskussionen über die Strategie von Wuala. Er war immer sehr reflektiv, liess sich aber nie beeinflussen, wenn er nicht 100 %ig überzeugt war (eigentlich logisch, aber nur sehr selten anzutreffen).

#5: Schlussendlich sind Dominik und Luzius immer noch Fans resp. Geeks geblieben. Die Verkaufssumme von Wuala wurde nie öffentlich, aber ich gehe davon aus, dass sie mehrfache Millionarios sind (und das ist auch gut so!). Sie werden aber wahrscheinlich nie abheben, gehen an BlogCamps, StartupCamps und interessieren sich immmer noch für die Anliegen der Start-ups. Respekt und bitte bleibt so!

Wie seht ihr die Wuala-Erfolgsgeschichte und was sind aus eurer Sicht die Erfolgsfaktoren von Wuala?

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Start-ups, Shirts und Studiengebühren

Freitag, Februar 5th, 2010

DominikTarolli

Anstatt mich über die schlechte Wirtschaftssituation zu beklagen oder gegen die Bolognareform und die Studiengebührenerhöhung zu protestieren, ergreife ich selbst die Initiative mit der Idee “Ich trage Ihr T-Shirt (ITIS).

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Das ist doch mal eine Ansage und Stefan, der Kopf hinter ITIS, ist mir schon ein paar Mal durch gute Inputs/Kommentare auf SwissStartups aufgefallen, deshalb hier mal ein paar Fragen an ihn:

#1: Wie kam Dir die Idee zu ITIS?
Ich finanziere mein Studium selber und komme nun ins sechste Semester. Da merkt man schon, dass das Ersparte langsam weniger und weniger wird, vor allem, wenn man vorher 5 Jahre gearbeitet hat und erst danach mit dem Studium begonnen hat. So habe ich mir dann eine Idee gesucht, wie ich mein Studium finanzieren könnte. Ich war im Sommer in Amerika und bin dann auf eine ähnliche Aktion aufmerksam geworden. Habe dann aber lange überlegt ob ich das wirklich so umsetzen soll oder nicht, weil man ja nie weiss, was man da für T-Shirts bekommt.

#2: Wieviel % der Tage sind schon ausgebucht?
Momentan bin ich bis Mitte April ausgebucht und es liegen schon weitere Buchungen für den Rest des Jahres vor. In Prozent sind es rund 37%.

#3: Welche Challenges stehen dem Projekt noch bevor?
Die günstigen Tage sind jetzt verkauft jetzt kommt das hard selling. Das Ziel ist es ja, wirklich jeden Tag zu verkaufen.
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#4: Was machst Du mit dem verdienten Geld?
Das verdiente Geld nutze ich eben zur Finanzierung meines Studiums und zudem schwebt mir immer noch die Gründung eines Start-ups im Kopf. Einen Businessplan habe ich schon einmal geschrieben, aber die Umsetzung…

#5: Warum sollte man ein Tag bei Dir buchen?
Weil man mit der Buchung eine coole Idee unterstützt und natürlich zu einem relativ günstigen Preis eine Promotion der eigenen Firma oder des Produktes erhält. Aus der Sicht des online Marketings gibt es durch den Blogeintrag und die Einbindung des Logos in den Buchungskalender 3 Backlinks und dadurch natürlich auch Traffic auf die eigene Website.

#6: Was waren bis jetzt die spannendsten/verrücktesten Erlebnisse rund um ITIS?
Überrascht war ich, dass ich so schnell soviele Buchungen zusammen hatte. Vor allem auch, dass die bekannten Medien wie Blick am Abend und Energy Zürich über ITIS berichtet haben. Verrückte Erlebnisse gab es bis jetzt eigentlich noch keine, aber am 13. April wird es eine verrückte Sache in Bezug auf das T-Shirt und die Firma geben.

Ich finde die Aktion sehr innovativ, aber der Erfolg des Projektes entscheidet sich wohl in den letzten 20 % des Projektes. Darum empfehle ich Dir #5 und #6 des D-Way zu konsultieren. Wünsche Dir viel Erfolg!

PS: Die Collage mit allen Tagesfotos kannst Du ja noch als Poster verkaufen. Das kauft Dir bestimmt jeder Kunde nochmals ab = Skalierbares Business Modell ;-) !

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Trigami vor Steve Jobs und AVATAR

Mittwoch, Februar 3rd, 2010

DominikTarolli

Auf meiner News-Lieblingsseite zitig.ch nehme ich mit Freude wahr, dass die Leser die Krisenkommunikation von Trigami ähnlich gut finden wie ich selber:

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Das Bild zeigt das wöchentliche E-Mail mit den Top-Stories der letzten Woche, wo der Post Start-up Krisenmanagement in Reinkultur: Alle Achtung Trigami! als Artikel mit den meisten Votes auf Platz 1 rangiert. Noch vor Steve Jobs (iPad) und AVATAR („Avatar“ löst „Titanic“ als erfolgreichsten Film ab). Das spricht für die spezifischen Interessen der zitig-Besucher.

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