Archive for Januar, 2010

Geheimtipps fürs Start-up Networking

Sonntag, Januar 31st, 2010

DominikTarolli

Als Start-up ist man darauf angewiesen gute Beziehungen zu Menschen wie auch Unternehmen aufzubauen respektive unterhalten. Folgende Punkte können helfen hier ein effektives Networking zu betreiben:

#1: Für ein Schiff das seinen Hafen nicht kennt, weht kein Wind günstig. Bevor ich an einen Event gehe, will ich wissen wer dort anwesend ist. Meistens schreibe ich die Leute auch schon vor dem Event an. Vorbereitung ist das A & 0 und die heutigen digitalen Hilfsmittel erleichtern einem die Arbeit sehr. Erstaunlicherweise wird es aber nur sehr selten praktiziert.

#2: So what?: Die angeschriebenen Leute sollen einen Mehrwert haben, wenn sie mich am Event sehen. Deshalb muss sich das obengenannte E-Mail immer auf den Nutzen des Gegenüber beziehen. Auch gut sind gemeinsame Bekannte, die man ja relativ schnell via XING, LinkedIn, Facebook etc. herausfinden kann. Sollte das “Objekt der Begierde” einen Twitter-Account haben, dann unbedingt followen.

#3: Leute, die man zum ersten Mal trifft, sind an einem Event besonders schwer zu finden (einfach weil meistens sehr viele Leute anwesend sind). Da empfiehlt es sich ein Foto auszudrucken und überpünktlich beim Event zu erscheinen (30 Minuten vor dem offiziellen Start). So kann man sich strategisch geschickt beim Eingang positionieren um so den ersten Kontakt herzustellen. Zugleich kann man sich dann auch noch mit dem Veranstalter verbrüdern, der einem bei erfolgloser Suche sicher weiterhelfen kann.

#4: Um den Kontakt mit (Keynote-)Speakern herzustellen, genügt ein einfaches Warten nach dem Speech am Bühnenrand. Am besten reiht man sich zuhinterst in der Schlange ein. Damit bekommt man meisten die längste “Sprechzeit” (weil nachher kommt ja niemand mehr) und die statistische Wahrscheinlichkeit auf eine Zusage für unser Begehren steigt (weil er schon vorher 5x Nein gesagt hat). Da die (Keynote-)Speaker auch meistens noch ein Bier trinken wollen, kann man dann gleich noch mit ihnen anstossen oder das Gespräch an der Bar weiterführen!

#5: Ein weitere Geheimtipp ist lange zu bleiben. Unter den letzten Anwesenden bei einem Event befinden sich meistens a) der Veranstalter b) die “Apéröler” und c) aufstrebendes Mittelmanagement. In dieser Runde kommt man sehr schnell zum “Duzis” und das kann sehr oft der Eintrittspunkt zum Top-Shot resp. Top-Auftrag sein.

Welche Networking Geheimtipps habt ihr? Eventuell auch digitale Networking-Tipps?

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Wichtigste Start-up-Regel: Being a Mensch!

Freitag, Januar 29th, 2010

DominikTarolli

Guy Kawasaki definiert als eine der wichtigste Eigenschaften eines Startuppers/Unternehmers “Being a Mensch”:

The true measure of a man is how he treats someone who can do him absolutely no good (Samuel Johnson)

Mich haben die Ereignisse in Haiti sehr bewegt und das Leid der Menschen muss fast unerträglich sein. Deshalb unterstütze ich zusammen mit Procedural die Aktion Schweizer Internet-Unternehmen sammeln für Haiti. Darum bitte ich um eine Spende für Haiti. Wie funktioniert es:

Jede Spende auf dieser Seite nimmt an der grossen Tombola teil – jeder gespendete Schweizer Franken ist dabei ein Los. Im Anschluss können Sie Ihre Freunde manuell oder via Statusnachrichten in Twitter und Facebook auf Ihre Spende und damit auf diese Aktion aufmerksam machen. Der Clou: Jeder Schweizer Franken, welcher daraufhin von Ihren Freunden gespendet wird, ist ein weiteres Los für Sie!

Der Erlös geht zu 100% an die „Glückskette“ und bitte jetzt spenden und ein “Mensch” sein. Danke!

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Hallo Henning: Wechsel im Direktorium der Stiftung TECHNOPARK Zürich

Mittwoch, Januar 27th, 2010

DominikTarolli

Gratulation an Henning Grossmann!

Er ist seit dem 1. Januar 2010 neuer Direktor der Stiftung TECHNOPARK Zürich!

Ich habe schon mehrere Male mit Henning im Rahmen von CTI Start-up zusammengearbeitet und bin überzeugt, dass er die Stiftung einen weiteren Schritt nach vorne bringen kann. Spontan hätte ich folgende Fragen an ihn:

#1: Was sind Deine Ziele als Direktor der Stiftung TECHNOPARK Zürich?

#2: Wie sieht ein typischer Tag von Dir als Direktor der Stiftung TECHNOPARK aus?

#3: Wirst Du an das StartupCamp Switzerland 2010 in Basel gehen?

Ich wünsche Dir alles Gute und würde mich auf den einen oder anderen Beitrag von Dir aus SwissStartups.com freuen!

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Start-up Krisenmanagement in Reinkultur: Alle Achtung Trigami!

Sonntag, Januar 24th, 2010

DominikTarolli

Mal ehrlich: wir sind alle nicht vor Fehler gefeilt. Einen solchen hat Trigami (Disclaimer: Ich bin Aktionär bei Trigami) ereilt und wie sie damit umgegangen sind, ist aus meiner Sicht hervorragend! Aber der Reihe nach:

#1: Der Kunde äussert sich nach einem negativen Post im Online-Magazin Upload mit einem Kommentar (18. Januar 2010, 11:42 Uhr).

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#2: 75 Minuten danach (18. Januar 2010, 12:57 Uhr) meldet sich der CEO (Remo Uherek) persönlich mit einer offiziellen Stellungsnahme.

#3: Als Deeskalations-Mittel dankt Remo in der offiziellen Stellungsnahme für den Input und entschuldigt sich ohne “Wenn-und-Aber” für die Fehler.

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#4: Dann zeigt er ohne Abstriche die Tatsachen auf und verteidigt sich auch gegen offensichtliche Fehler (z.B. verwechseln alle Advertorial und Textreview).

#5: Ab sofort wird der Trigami-Blog fast stündlich upgedatet und dient als Informationskanal.

#6: Trigami/Remo steht für die Presse/Blogs für Interviews fast 24 Stunden/Tag zur Verfügung und informiert konsistent und transparent.

#7: Alle verfügbaren Kanäle (Blog, Twitter etc.) werden mit den Informationen versorgt.

Diese Kampagne hätte sehr gefährlich für Trigami werden können. Durch die hervorragende Krisenkommunikation gehen sie schlussendlich als “Gewinner” aus dem “Ring”. Das wird man spätestens mittelfristig auch mit Zahlen belegen können – da bin ich ganz fest davon überzeugt auch wenn ich schon andere Stimmen gehört habe.

Wie auch immer – Trigami könnte das Produktportfolio um “Abwicklung von Krisenmanagement” erweitern und Beatrice Tschanz für einen Verwaltungsratsitz anfragen ;-) !

Wie seht ihr die Sache?

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Da würde ich sofort investieren – Tiger Woods wahrscheinlich nicht!

Freitag, Januar 22nd, 2010

DominikTarolli

Durch meine Arbeit bei Procedural bin ich auf eine spannende Option im serbelnden Newsgeschäft gestossen: Animated News!

Um was geht es?
Trotz Überwachungs- und Handykameras können viele Vorfälle nicht gefilmt werden wie z.B. der Golf-Auto-Schläger Vorfall von Tiger Woods. Animated News stellt eine Option dar, via animierten 3D-Bildern einen möglichen “Tathergang” zu rekonstruieren. Schaut euch das mal an:

Fasziniert war ich grundsätzlich von den schnellen Produktionszeiten, abgeschreckt war ich von der “Brutalität” der Bilder. Da bin ich ganz klar der Meinung, dass man nicht alles im Detail zeigen muss. Das hat aber nichts mit dem Business zu tun, sondern mit der Vorstellung/Ethik der Produzenten.

Wenn ihr momentan daran seid eine solche Firma zu gründen oder schon voll im Business seid, dann lasst es mich wissen – würde da gerne investieren!

Was haltet ihr von Animated News?

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Zeit und Geld sparen: Start-ups und Versicherungen!

Mittwoch, Januar 20th, 2010

DominikTarolli

In letzter Zeit werde ich vermehrt von Startuppern angefragt, wie ich es mit den Versicherungen handhabe und was ich ihnen raten würde. Damit alle davon profitieren können, teile ich gerne meine Ansicht dazu in diesem Blog:

Um was geht es?
Auch als Start-up ist man gesetzlich dazu verpflichtet, gewisse Versicherungen & Vorsorge für die Mitarbeiter/innen resp. für das Start-up (z.B. BVG oder UVG) abzuschliessen. Versicherungen können auch sehr nützlich sein, wenn man z.B. an Betriebsrisiken oder Haftpflichfälle denkt. Alle Angebote im Detail zu kennen und dann noch den besten Anbieter zu evaluieren, ist für einen Startupper kaum möglich. Und falls es möglich ist, dann nur mit einem enormen Zeitaufwand.

Darum empfehle ich folgendes Vorgehen:

#1: Definiert, was eure Kernkompetenzen sind. Wahrscheinlich ist bei 99 % der Start-ups “Versicherungen evaluieren” keine der Kernkompetenzen.

#2: Sollte bei euch “Versicherungen evaluieren” nicht als Kernkompetenz definiert sein, dann sucht euch einen Versicherungsbrocker.

#3: Der Versicherungsbrocker verdient sein Geld, indem er euch die beste Versicherung/Vorsorge evaluiert/abschliesst und dafür Provision(en) von der Versicherung kassiert. Damit der Aufwand eines Versicherungsbrocker für ein Start-up gedeckt ist (v.a. am Anfang Beratung und Evaluation), sollte ein Start-up ca. 3 Jahre beim Versicherungsbrocker bleiben. Damit hat der Brocker genügend Provisionen erhalten um seinen Aufwand zu decken.

#4: Ich vertraue auf die Dienste eines kompetenten und feinen Versicherungsbrocker namens VM-F. Ich habe die VM-F nach einer Evaluation von drei Versicherungsbrocker ausgewählt. Mir waren die Kriterien “Know-how”, “Unabhängigkeit”, “Persönlicher Kontakt”, “kostenlose Beratung” und “Örtliche Nähe” wichtig. Es freut mich auch zu sehen, dass die VM-F immer mehr Start-ups zu ihren Kunden zählen darf.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Versicherungs-/Vorsorgefragen einem Profi übergeben werden sollten. Da bei einem Versicherungsbrocker grundsätzlich keine Kosten anfallen, ist das Vorgehen für mich ein absolutes Muss & Glückstreffer. Deshalb würde es mich interessieren, wie seid ihr versichert und vertraut ihr auch auf einen Versicherungsbrocker?

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Meine Wunschliste für das StartupCamp 2010!

Sonntag, Januar 17th, 2010

DominikTarolli

StartupCamp Switzerland 2010 ich komme!

Wie ich schon im Post vom StartupCamp Switzerland 2009 geschrieben habe (Tops und Flops am StartupCamp Basel), ist so ein Tag wo es nur ums Startuppen geht wie Ostern, Weihnacht und Geburtstag zusammen für mich! Ich freue mich auf den 13. Februar 2010!

Freuen würde ich mich, wenn es neben den Standardthemen auch verschiedene vertiefte Sessions gibt. Deshalb hier meine Wunschliste für das StartupCamp 2010:

#1: Ich möchte wieder supertolle Leute treffen. Ich freue mich riesig auf (gemäss der momentanen Teilnehmerliste) die Leute vom OK (Corsin, Patrick Liechti, Dania etc.), Marc P. Bernegger (amiando), Patrick C. Price (Idealizer), Till Quack (Kooaba), Fabienne Steiner (liip), Patrice Neff (memonic.com), Dorian Selz (memonic.com), Dominik Grolimund (wua.la), Nicolas Berg (Red Alpine), Silvan Flury (Fashion Friends & shockvisions), Remy Blaettler (supertext.ch) etc.

#2: Da ich im 2010 wieder mindestens ein neues Investment machen will, freue ich mich auch neue Leute kennen zu lernen. Momentan spannend finde ich alles was mit 3D und geoabhängigen Daten zu tun hat.

#3: Gerne würde ich Sessions über Social Marketing, Sales Automation, Sales (vielleicht macht der Dorian ja etwas ;-) ?), Volkswirtschaftliche Entwicklung 2010, Fundraising, Tekk-Trends 2010 und Silicon Valley 2010 hören.

#4: Gerne würde ich auch eine Frau oder Mann kennen lernen, der von März – September 2010 sich bei Procedural als Sales-Praktikant bewerben möchte. Ideale Gelegenheit um Start-up-Luft zu schnuppern.

#5: Ich bin selber St. Galler und ein grosser Fan von Basel! Habe sogar in ein Start-up investiert, Trigami, das in Basel stationiert ist (das können wahrscheinlich nicht mal viele Basler sagen ;-) ..). Wäre es aber nicht ein Gedanke wert, dass StartupCamp in Zürich zu machen? Rein von der Anreise her, wäre das wohl der passendste Standort.

#6: Idealerweise werden alle Sessions von AudioP auf Video aufgenommen, damit ich mir nach der Rückkehr alle verpassten Sessions nochmals in Ruhe anschauen kann.

Das in der Kürze meine Wünsche für das StartupCamp. Was wünscht ihr euch? Bin gespannt über eure Erwartungen / Feedback.

PS: Soll man den Poken mitnehmen oder nicht?

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