Archive for Mai, 2009

Start-up Marathon #8: Ds Totemügerli oder Innovation einfach erklärt

Donnerstag, Mai 28th, 2009

DominikTarolli

Als Schweizer/in kennt man ja “ds Totemügerli”, dass eine Legende in unserem Sprachkultur darstellt. Warum selbst beim Totemügerli Innovation gut ist (und deshalb für Start-ups umso mehr), seht ihr in den nächsten 2.52 Minuten:

Ist doch immer wieder schön es zu hören, oder?

Warum soll/geht ein Start-up an eine Messe?

Dienstag, Mai 26th, 2009

DominikTarolli

Schon wieder verschwindet eine Messe von der Bildfläche! Die einst stolze und stark nachgefragte Messe Orbit/iEX fand dieses Jahr zum letzten Mal statt. Stattdessen geht sie hinüber in ein neues Konzept, die Community 36, dass von aussen betrachtet wie alter Wein in neuen Schläuchen aussieht. Peter Hogenkamp hat das aber auf seinem Blog viel ausführlicher analysiert.

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Für mich ist die grundsätzliche Frage der Messen aber auch noch wesentlich. Deshalb bitte ich euch um Input auf die folgenden Fragen:

#1: Warum soll ein Start-up an eine Messe gehen?

#2: Was ist der Mehrwert eines Standes resp. kann ich potenzielle Kunden nicht auch als Besucher angehen?

#3: Was sind konkrete Ziele einer Messeteilnahme, der Direktverkauf wohl eher nicht, oder?

#4: Wie findet ihr das neue Konzept der Orbit resp. jetzt neu Community 36?

#5: Kann eine Community im IT-Umfeld ohne Twitter-Account, kyte-Channel oder Facebook-Gruppe überhaupt ernst genommen werden (dafür aber mit Mitgliederausweis im Kreditkartenformat…)?

Danke für das Feedback!

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Schulden, Land und Gold… oder eine eigene Firma ;-) Teil 1

Montag, Mai 25th, 2009

Was wäre, wenn das Finanzdesaster doch noch zur Weltwirtschaftskrise wird, vergleichbar mit den schweren Krisen des 20. Jahrhunderts?

Der Ist-Zustand.

Er allein reicht schon, auch gelassene Naturen bange zu machen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft „in der schärfsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg“ und erwartet allein bei von amerikanischen Banken vergebenen Krediten Abschreibungen von 2200 Milliarden Dollar. Originalton IWF: „Trotz weitreichender Maßnahmen der Politik bleiben akute Verspannungen an den Finanzmärkten, die der Realwirtschaft zusetzen“.

Deflation: Preisrutsch auf breiter Front

Was gemeint ist: Anleihe- und andere Märkte stehen in einer Schockstarre, weil kein Handel mehr stattfindet (etwa bei Pfandbriefen); bei Unternehmen brechen die Umsätze in seit Generationen nicht mehr gekannter Geschwindigkeit zusammen. Täglich kündigen weltweit Konzerne ihren Mitarbeitern.

Der IWF warnt vor den Risiken eines Preisrutschs auf breiter Front, einer Deflation also.

Weil Regierungen dies um alles in der Welt vermeiden wollen, pumpen sie Milliarde um Milliarde in die Finanzmärkte – und treiben so die Staatsverschuldung: 51.000 Milliarden Dollar haben allein die USA an Schulden aufgehäuft; nicht eingerechnet die 8500 Milliarden neuer Garantien und Wirtschaftshilfen. US-Staatsanleihen im Wert von bis zu 2500 Milliarden Dollar werden allein in diesem Jahr in den Markt gedrückt.

 In Europa kommen 2009 neue Staatspapiere im Gegenwert von 17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Euro-Länder neu auf den Markt – weil alte Anleihen auslaufen und weil die Staaten mehr Geld brauchen.

Was den größeren Wirtschaftsnationen noch droht – enorme Preissteigerungen nach Wirtschaftsdepression und unvorstellbaren Schulden – könnte Island liefern. Wie heißes Wasser aus dem Inselgeysir Strokkur schießt dort, trotz eines dramatischen Wirtschaftseinbruchs, inzwischen die Inflation in die Höhe. Zuletzt lag sie bei zehn Prozent.

Investieren macht keinen Spaß mehr: Aktionärsvermögen von 30.000 Milliarden Dollar hat sich in Luft aufgelöst; in der Schweiz sinkt die Zahl der Aktionäre rapide; Milliarden liegen in Festgeldern. Die Banken horten Ihre Gelder zu 0 (null) Zins bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB)

Man muss gar nicht fantasiebegabt sein, um rabenschwarze Jahre vor sich zu sehen. Das Worst-Case-Szenario spielt den Extremfall einer tiefen „Dreifachkrise“ von Finanzwirtschaft, Realwirtschaft und westlichem Wirtschaftssystem durch. Eine solch massive Depression gilt in den offiziellen Verlautbarungen noch als unrealistisch. Doch den Beruhigungspillen sollte niemand mehr trauen, Bank- und Staatsvertretern lagen in der Krise schon oft daneben. Nach all den Irrungen der letzten zwei Jahre sollten sich Investoren und Unternehmer mit dem „Worst Case“ vertraut machen.

Angenommen wird, dass die Weltwirtschaft über drei bis fünf Jahre schrumpft, teils mit zweistelligen Raten. Die Realwirtschaft hat schwerste Finanzierungsprobleme (Kreditklemme) und setzt so eine Negativspirale in Gang: Unternehmenspleiten steigen drastisch und ziehen Massenarbeitslosigkeit nach sich. Der Konsum bricht ein, weitere Pleiten folgen.

Bund und Kantone müssen explodierende Sozialausgaben finanzieren und Konjunkturpakete stemmen. Zudem belasten die Banken und die hohe Nachfrage nach staatlichen Krediten das Budget. Da Steuererhöhungen in einem solchen Szenario kontraproduktiv sind, entscheidet sich die Regierung für eine massive Neuverschuldung, die weit über die derzeitigen Volumina hinausgeht.

Die stark schrumpfende Wirtschaft löst zunächst Deflation aus, lässt also die Preise mächtig purzeln. Politik und Notenbanken aber haben nach kurzer Zeit kaum noch Handlungsspielraum. Die Wirkung der Konjunkturprogramme bleibt schwach. Die Zentralbank rutscht in eine Liquiditätsfalle: Die Banken reagieren nicht mehr auf Zinssenkungen und massive Liquiditätsspritzen, sondern horten ihr Geld, statt es als Kredit an die Realwirtschaft zu geben.

Staaten und Unternehmen können nur über eine Entwertung der Währungen ihre massive Verschuldung los werden. Und dafür ist Inflation die wichtigste Voraussetzung. Die Notenbanken kaufen – wie dieser Tage schon die Fed – Staatspapiere auf, drucken also faktisch Geld.

Geld zu drucken, wie es die Notenbanken zurzeit tun, und massive Konjunkturprogramme aufzulegen, sind leider ohne Alternative ; freilich werden wir das in Form von Geldentwertung bezahlen.

Erst mit hohen Preissteigerungen verflüchtigen sich die Altschulden, am Ende kippt die Währung, Gläubiger wie Anleger, die Staats- oder Unternehmensanleihen halten, sind dann die Verlierer. Gewinner von Währungsreformen sind eben die, die Schulden haben.

Wer an dieser Stelle schluckt, ist nicht allein. Angesichts einer derart massiven Krise lohnt sich ein Blick zurück auf die großen Wirtschaftskatastrophen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Mehr dazu folgt die nächsten Tage im Teil 2

Wo drückt der Start-up Schuh?

Sonntag, Mai 24th, 2009

DominikTarolli

Myke Naef von Doodle hat mich und weitere Unternehmer/innen angefragt, wo der Start-up Schuh drückt:

Kommenden Mi praesentiert Ernst & Young ihr “Swiss Start-up Survey” im Technopark. Dabei gibts auch eine Paneldiskussion zur Frage, wo die Schweizer Start-ups der Schuh drueckt. Ich bin auch im Panel und moechte ein bisschen mehr Nahrung als nur die beschraenkte Sicht von Doodle. Drum die Frage an euch: Welches sind eure 2-3 wichtigsten Punkte in diesem Zusammenhang?

Die Herausforderungen eines Start-ups (so interpretiere ich den Start-up Schuh) habe ich im D-Way verewigt und sieht folgendermassen aus:

#1: If your startup doesn’t solve a problem, you have one!

#2: If your business model isn’t scalable, your earnings will neither!

#3: If the best player are not in your team, they will be somewhere else!

#4: If you don’t inspire your customers within 30 seconds, they’ll probably never get it!

#5: If you don’t talk with potential customer, someone else will!

#6: If you don’t execute, nothing will happen!

Seht ihr noch weitere Punkte, die Myke nächsten Mittwoch in die Diskussion reinbringen könnte? Danke für euren Input und viel Erfolg für Myke bei der Paneldiskussion!

PS: Finde ich eine brilliante Idee von Myke und zeugt von Professionalität, dass er für die Diskussion weitere Meinungen eingefordert hat. Respekt!

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Der Mythos Silicon Valley

Donnerstag, Mai 21st, 2009

DominikTarolli

Reto Hartinger hat mich über ein tolles Internet-Briefing informiert, das am 2. Juni von 11.30 – 14.00 Uhr stattfindet.

Referent Reto Lämmler erzählt über seine 6 Jahre im Silicon Valley. Vom Anfang bis zum Verkauf seines eigenen Startups Xcellery.com, das er mit Hilfe von Outsourcing nach Indien und Osteuropa aufgebaut hat. Heute arbeitet Reto bei Doodle und erzählt wie Outsourcing dort einsetzt wird und was mögliche Strategien fürs Silicon Valley und USA sind. Folgende Themen werden als Outline angegeben

- Der Mythos Silicon Valley
- Erfolgs-Stories und deren (möglichen) Rezepte
- Mein Leben als SV Entrepreneur
- Xcellery.com: Vom Anfang bis zum Verkauf
- Sich ins Valley stürzen oder tappen
- Kleiner Fisch im grossen vs. grosser Fisch im kleinen Teich
- Was ist der Unterschied von Outsourcing vs. Offshoring
- Was lässt sich Outsourcen, was nicht
- Best practices fürs Outsourcen
- Wie findet man den richtigen Outsourcing Partner
- Wieviel kostet Outsourcing
- Was und wie ist Doodle am Outsourcen
- Doodle: mit oder ohne Silicon Valley

Die Anmeldung für den Event könnt ihr hier machen: http://internet-briefing.ch/valley

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So einfach war der 3D Städtebau noch nie!

Mittwoch, Mai 20th, 2009

DominikTarolli

Wir haben heute eine neue Version der CityEngine veröffentlicht. Die neue Version vereinfacht die Erstellung von 3D Städte nochmals. Aber es ist immer noch ein Tool für Profis, aber die Interaktivität wird immer intuitiver, wie ihr hier im Video sehen könnt:

Den kostenlosen 30-tägigen Trial könnt ihr hier herunterladen. Allen ein gutes Weekend!

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Marius Du fehlst!

Samstag, Mai 16th, 2009

DominikTarolli

Ich bin unendlich traurig, dass Marius Küng nicht mehr unter uns ist. Marius ist/war ein enger Freund, Blogger, Community-Experte und Lebensbegleiter. Meine Gedanken sind bei der Trauerfamilie und im Speziellen bei Regula, Pius, Kaspar, Anna und Loris. Marius hinterlässt eine riesige Lücke, aber auch schöne Erinnerungen, die ich hier zu seinen Ehren mit euch teilen möchte:

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Bei einem Besuch in San Francisco.

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Die legendäre Podcast-Crew.

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Podcast United!

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In Las Vegas anlässlich der Polterwoche von Roman.

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Die WM 2006 startet und wir feiern in St. Gallen.

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In San Francisco zusammen mit Roman.

Marius ich vermisse Dich und danke für die Zeit!