Poken der neue Trend 2009?

DominikTarolli

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Poken ist heiss oder scheint heiss zu sein. Noch nie habe ich im Vorfeld von verschiedenen Seiten soviel über ein Start-up, respektive über eine Anwendung, gehört. Was mich ganz besonders freut ist, dass Poken auf den Support von venturelab, venture kick, Red Alpine (Investor) und div. bekannten Business Angels zählen darf.

Am StartupCamp in Basel war dann die Pokens überpräsent d.h. es gab einen Poken-Stand und praktisch jeder Teilnehmer wollte sich noch mit jedem “verpoken” resp. ein High Five machen um seine Kontaktdaten mit dem Poken auszutauschen.

#1: First Impression
Mein Poken ist ein USB-Stick in Form eines Pandas mit einer übergrossen Pfote mit vier “Fingern”.

Auf dem USB-Stick sind praktisch alle meine Social Network Profile (XING, LinkedIn, Facebook, twitter etc.) gespeichert.

Mit einem High Five oder eben High Four (weil eben nur vier Finger…) kann ich mit einem anderen Poken-Besitzer so meine Kontakdaten austauschen.

Sobald der Poken dann wieder am Heimcomputer ist, kann er via USB-Connection die Profile synchronisiern d.h. dem Social Network hinzufügen.

#2: Erfahrungsbericht
Mein Erfahrungsbericht beschränkt sich auf die Beobachtungen vom StartupCamp und einer Woche PokenPanda-Besitz. Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann ist, dass allen die Idee sofort gefallen hat und sie den Poken unbedingt mal anschauen und testen wollten. Wie das ausgesehen hat oder aussehen könnte hat meine liebe Schwägerin Nadine, feat. ihr Sohn Simon, mal fotografisch festgehalten:

Pirate of the Pokerian!

Poken alleine zu Hause

Fun with the Poken!

Dumb and Pokener…

High Four with Nadine

Also der Poken macht Spass und hat momentan auch noch ein bisschen etwas trendiges. Leider trifft man aber extrem wenig Leute mit einem Poken (noch?!?) und deshalb war die Testwoche auch eher ein bisschen eine einsame Angelegenheit. Ich kann aber bestätigen, dass am StartupCamp ein reges “gepoke” stattgefunden hat.

#3: Shootouts

Nach den meinen Erfahrungen und Eindrücken mit dem Poken stellen sich bei mir folgende Shootouts ein:

#1: Bei Events und Konferenzen funktioniert das “Gepoke” sehr gut. Wird Poken auch am BlogCamp Switzerland 4 vertreten sein um die Blogger zu begeistern?

#2: Wieviele Pokianer braucht es, damit die kritische Masse für einen Durchbruch errreicht ist und wer ist zu Beginn die Zielgruppe?

#3: Gibt es auch einen Green-Poken, der nicht Batterie sondern mit Solarzellen funktioinert (ansonsten muss man die Batterie ca. alle 6 Monate austauschen…)?

#4: Wie können eigentlich Red Alpine und die Business Angel mithelfen, dass Poken der gewünschte Grosserfolg wird?

#5: Darf man ein “Poken-High-Four” verweigern und wenn JA, wie macht man das am besten (Danke für die Tipps)?

Bin gespannt über eure Feedbacks, da ich auch einige kritische Stimmen im Umfeld des StartupCamp über Poken gehört habe (so ein Scheiss…). Der Poken ist bei mir auf jeden Fall fest im mobilen Büro verstaut (in meinem Victorinox-Koffer) und ich freue mich auf ein erste Gepoke!

PS: Das Poken ist für 24.90 CHF im Fachhandel erhältlich. In Holland werden bereits mehrere hundert Pokens pro Tag verkauft. Die Poken sind u.a. hier erhätlich: Manor, metro boutique, BIG, Dolmetsch.

PpS: Hier noch ein (zu langer) Film über das Poken

8 Responses to “Poken der neue Trend 2009?”

  1. Nadine Says:

    Salut Dominic

    Ja, das Poken ist ein lustiges Ding! Aber leider konnte ich es noch gar nicht testen, da kein anderer Poken-Besitzer meine Wege gekreuzt hat. Natürlich habe ich jeweils artig nachgefragt, ob ich bitte ein “High Four” machen könnte. Der jeweils fragende Blick erklärte jedoch rasch, dass mein Gegenüber Poken (noch) nicht kennt. Als offensichtlicher Werbeträger des Pokens habe ich schliesslich ausgiebig resp. meinem Wissen entsprechend über das Poken referiert und ihm Vielversprechendes voraus gesagt. ;-)

    Obwohl ich persönlich denke, dass das Poken eines dieser neuartigen Dinge ist, die die Welt nicht unbedingt braucht, sehe ich doch eine Zukunft. Das Poken ist etwas Witziges und Trendiges. Es erinnert einerseits etwas an das Tamagotchi… Aber auch die Zeit, als das erste Foto-Handy auf den Markt kam und somit das Senden von MMS aktuell wurde. Die Situation war ähnlich; es war ausgesprochen cool und trendy, so ein Foto-Handy zu haben, aber was nützte es einem, wenn man niemanden kannte, dem man ein Foto mimsen konnte? Es dauerte jedoch nicht lange, bis auch erschwingliche Foto-Handys auf dem Markt erschienen, damit auch der Otto-Normalverbraucher dem trendigen Teil der Masse angehören konnte. Im Vergleich dazu ist das Poken eine kostengünstige Investition, dafür etwas fragwürdiger in der Notwendigkeit…

    Nicht zuletzt liefert das Poken aber auch in jeder Unterhaltung leichtfüssigen Gesprächsstoff, falls man sonst nicht mehr weiss, was man erzählen könnte. Ich kann mir vorstellen, dass man mit der entsprechenden Begeisterung so manch eine/n für das Poken interessiert machen kann. Ich würde mich freuen, die Leute poken zu sehen und werde mein “High Four” professionalisieren und stets versuchen, es einzusetzen. ;-)

    Liebe Grüsse
    Nadine

  2. Nadine Says:

    Was ich vergessen habe; ich bin sehr der Meinung, dass ein “High Four” verweigert werden darf. Natürlich ist das nicht Sinn und Zweck der Sache, aber sicher auch mal notwendig. Keiner will seine persönlichen Kontaktdaten wild in der Weltgeschichte herum verteilen (mal abgesehen davon, dass das Internet ja zwar auch alles andere als sicher ist…). Es ist jedoch situationsabhängig und nicht zuletzt wird ja wohl nicht einfach wild drauf los “gepoked” mit Leuten, ohne vorher ein Wort mit denen gewechselt zu haben. Letztendlich sollte es eigentlich einfach sein: “High Four”, wenn ich der Person vertraue und meine Daten geben möchte und “Poken in bag”, wenn ich keinen Kontakt mit ihr haben möchte. Grenzwärtige Situationen würde ich auf dem bisherigen Weg abhandeln (Telefonnummer Festanschluss/Adresse geben und im schlimmsten Fall falsche Adresse, falsche Email, etc. hinterlassen). ;o)

  3. Dominik Says:

    Liebe Nadine

    Besten Dank für das tolle Review und das Feedback auf das Verweigern.

    Du hast natürlich absolut Recht, dass es darum geht die kritische Masse zu erreichen, wie es z.B. Facebook u.a. sicher haben. Freue mich auf weiter Tekk-Talks mit Dir.

    Gruss Dominik

  4. Dirk Says:

    Hallo,

    ich kenne die Pokens seit der Lift09, wo die Pokens auch vertreten und sogar in jedem Konferenz-Badge eingearbeitet waren. Letzteres war extrem nützlich, da man mit jedem Teilnehmer gleich die Kontaktdaten austauschen konnte, ohne eine Visitenkarte zu zücken.

    Kaum hatte ich das Konzept der Pokens von der Konferenz aus getwittert meldeten sich promt Leute aus der Agentur mit Bestellungen. Und die 2 12er Packs, die ich daraufhin mitbrachte waren ganz schnell leer.

    Also: Pokens = super Konzept und ich bin gespannt, was sich da noch tut.

    Zu 2: Nun, Social Networkers, Blogger, die üblichen “Web 2.0″-Multiplikatoren. Aber auch Konferenz-Teilnehmer (siehe nächster Punkt).

    Zur kritischen Masse: einer reicht, wenn er seinen Freundeskreis jeweils überzeugen kann.

    Zu #3: Wahrscheinlich nicht. Pokens sind in den seltensten Fällen an der Sonne. Und selbst wenn, wäre die Ausbeute nicht besonders hoch. Eher sinnvoll wären Akkus, die sich aufladen, wenn der Poken im USB-Slot steckt.

    Zu #4: Ganz einfach: wie du und ich gemerkt haben sind Pokens auf Konferenzen enorm sinnvoll. Aber nicht nur auf der Konferenz, sondern auch dadurch, dass jeder Teilnehmer, sobald er zu Hause ist, zu einem potentiellen Multiplikator wird. Also: Sponsoring, damit Konferenzen mit Pokens ausgestattet werden – am besten in den Badges.

    Zu #5: es gibt einen Ghost-Modus in den Pokens. Wenn man die Hand 2x drückt, dann aktiviert man ihn für die nächsten 30 Sekunden. Wenn man in diesem Modus mit jemand anderem pokened, dann bekommt dieser nur eine “Ghost ID”, man selbst aber seine Kontaktdaten. Erst wenn man seine Kontaktdaten dann permanent übernimmt (“keep”), wird für den anderen die wirkliche Visitenkarte sichtbar. Wenn man sie ablehnt (“discard”), dann wird der andere nicht erfahren, mit wem er gepokened hat.

    Der Ghost-Modus lässt sich auch permanent von der Webseite aus aktiviere – für ganz paranoide.

    So weit zu meinen Gedanken. Mehr zu Pokens jeweils in meinem Poken-Blog (siehe Link).

    Viele Grüße,
    Dirk

  5. Juergen Says:

    In Deutschland geht das jetzt auch überraschend schnell los – mit Artikeln in allen Medien – http://www.get-a-poken.de wurde z.B. gerade in einem großen Artikel in der Stuttgarter Zeitung als deutsche Quelle für Poken erwähnt. Und ein Fernsehsender rief beim Inhaber auch schon an.

  6. Tim Says:

    Hallo Jürgen,
    stimmt der Trend scheint in Deutschland angekommen zu sein. Leider fand ich deinen Link zu get-a-poken nicht sonderlich hilfreich, weil bei mir der Shop im Internet Explorer nicht richtig angezeigt wird. (Die Einkaufwagenbilder sind alle durcheinander?!)

    Alle anderen die ähnliche Probleme haben: Dieser Poken Shop hat bei mir einwandfrei funktioniert einwandfrei und ich konnte einen brand neuen Poken Ninja ergattern. Jiha!

    Beste Grüße,
    Tim

  7. Dani Says:

    Hier kann man die Poken zu relativ günstigen Konditionen (2.- Versandkosten) online bestellen mit Postfinance-Zahlungsmöglichkeit:

    http://www.get-a-poken.ch

  8. Thomas Says:

    Ich stelle mir die Situation, dass 2 Business Leute ihre Kontaktdaten mit einem Ninjapoken ausstauschen eher ziemlich amüsant vor. Ich finde das passt eher nach China. Vielleicht sollte es noch eine business Variante geben, die etwas edler ausfällt…

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