Archive for Februar, 2009

Strategische Erfolgspositionen einfach erklärt

Dienstag, Februar 17th, 2009

DominikTarolli

Hier mal ein gutes Beispiel wie man Strategische Erfolgspositionen (SEP) einfach erklären kann:

Was denkt ihr welche SEPs haben die Fahrer/innen ganz bestimmt nicht?

PS: Am Schluss des Videos kommt noch ein Knaller, bitte also ganz schauen oder vorspulen!

Kennt ihr Asimo noch?

Montag, Februar 16th, 2009

DominikTarolli

Asimo ist der berühmte Roboter von Honda, der gemäss eigenen Angaben “The World Most Advanced Humanoid Robot” ist.

Jetzt hat Honda eine Page aufgeschalten, wo man den Asimo mal so richtig auf Herz und Nieren prüfen kann. Wie läuft er? Wie kann er seine Arme bewegen? Wie funktioniert das eigentlich mit dem Schwerpunkt? Wie funktionieren die verschiedenen Sensoren? etc.

Aus marketingtechnischer Sicht finde ich Asimo einen guten Botschafter für die innovative Message von Honda und ein Vorbild für Tekk-Marketing. Jedes Start-up sollte eigentlich auch einen eigenen Asimo haben d.h. ein Symbol oder Botschafter für die innovative Technik oder Service, dass innerhalb von weniger Sekunden jedermann/frau versteht.

Wir bei Procedural haben das versucht mit verschiedenen Showcases, wobei der eindrücklichste sicher Rom Reborn ist, wo wir 7000 Gebäude innerhalb von weniger als 2 Stunden generiert haben. Also wurde Rom wurde doch irgendwie innerhalb eines Tages gebaut, oder ;-) ?

Was ist euer Asimo?

14 Jahre länger Startuppen dank Quevita!

Donnerstag, Februar 12th, 2009

DominikTarolli

Gute News von meinem lieben Freund Nicolas Berg. Heute wurde sein neustes Projekt Quevita lanciert resp. den Medien vorgestellt.

Quevita ist das erste Netzwerk, das zu einem lustvolleren und gesünderen Lebensstil anregt.

Da ich bekannterweise ein grosser Verfechter eines gesunden Lebensstils bin, spricht mich die Grundidee von Quevita sehr an. Das Hauptziel des Unternehmens ist es gemäss Medienmitteilung innerhalb von drei Jahren mindestens eine Million Menschen zu gewinnen, die dem Trend zu immer weniger Bewegung, mehr Negativstress oder ständig mehr Fast- und Fertig-Food etwas entgegen halten wollen.

Wen spricht die Community an (schöne Slide, wirklich!)?

Ich wünsche dem Team rund um dem CEO Ettore Weilenmann viel Erfolg bei dieser wertvollen Mission. Mir kommen konkret folgende Fragen in den Sinn:

#1: Wie wirkt sich die momentane Wirtschaftslage auf die Gesundheit der Leute aus?

#2: Wie entscheidend sind viele E-Mails bei der Entwicklung einer Community (habe innerhalb von 15 Minuten 4 E-Mails erhalten…aber danke für die 10 Quevitaler, Nicolas!)?

#3: Wie unterscheidet sich ein Case wie Quevita, vom Biz Dev her, von einem Case wie XING oder StudiVZ?

#4: Sind Startupper eher gesundheitsbewusst oder eben gerade nicht?

PS: Danke für die 14 Jahre mehr Startuppen dürfen! Das ist doch mal ein Benefit.

Schauen Startupper/innen noch TV?

Donnerstag, Februar 12th, 2009

DominikTarolli

Ich bin/war ein grosser Fan von Zattoo und schätze den CEO, Beat Knecht, sehr. Gerne erinnere ich mich auch noch daran, dass wir mit den venture leaders, die Fussball WM über Zatto am Babson College in einer Pause geschaut haben. Unvergessliche Momente!

Die einzige Erfolgsreserve bei Zattoo fand ich, dass es eine Software war und man es lokal auf dem PC haben musste. Das müsste doch auch anders gehen nämlich webbasiert, oder? Via Bös Blog habe ich dann von Wilmaa erfahren und ich habe es mit Begeisterung getestet.

Wie geht es?

#0: www.wilmaa.com (wie die von den Flintstones…)

#1: Einmalige Registrierung.

#2: Man wird dann von einer Werbung begrüsst (auch TV 2.0 arbeitet mit Werbung…keine Innovation auf dieser Seite)

#3: Der Sender Deiner Wahl (alle wichtigen 22 Sender sind dabei) wird rechts von der Programmpalette gewählt.

#4: Zappen funktioniert eigentlich nur schlecht, weil immer zwischen dem Channel Switch eine Werbung eingestrahlt wird. Da überlegt man es sich zweimal ob man den Channel ändern will….

Ich schaue eigentlich nur bei Grossereignissen oder aus Langeweile (was praktisch nicht vorkommt) Fernsehen. Bei Grossanlässen wie z.B. Skifahren oder Finale von Roger Federer hat Wilmaa sehr gut funktioniert d.h. keine Bildwackler oder Pixelorgien. Dies war jeweils bei Zattoo ein bisschen kritisch, wenn zuviele Leute eine Sendung schauen wollten.

In diesem Sinne würde mich von Dir noch interessieren:

#1: Wieviel TV-Stunden pro Woche stehen bei Dir auf dem Programm?

#2: Was ist der Ratio Internet-Freizeit (nicht Work!) und Fernsehen?

#3: Bist Du ein Zatto’er und wenn ja, wie gefällt Dir das Konzept von Wilmaa?

Besten Dank für die Feedbacks und ich bin mir sicher, dass Zattoo bald mal auf Wilmaa reagieren wird.

PS: Habe gerade noch erfahren, dass Goldbach Media 50% von Wilmaa schon aufgekauft hat. Was wahrscheinlich ein strategisches Investment war…

Poken der neue Trend 2009?

Montag, Februar 9th, 2009

DominikTarolli

[Trigami-Anzeige]

Poken ist heiss oder scheint heiss zu sein. Noch nie habe ich im Vorfeld von verschiedenen Seiten soviel über ein Start-up, respektive über eine Anwendung, gehört. Was mich ganz besonders freut ist, dass Poken auf den Support von venturelab, venture kick, Red Alpine (Investor) und div. bekannten Business Angels zählen darf.

Am StartupCamp in Basel war dann die Pokens überpräsent d.h. es gab einen Poken-Stand und praktisch jeder Teilnehmer wollte sich noch mit jedem “verpoken” resp. ein High Five machen um seine Kontaktdaten mit dem Poken auszutauschen.

#1: First Impression
Mein Poken ist ein USB-Stick in Form eines Pandas mit einer übergrossen Pfote mit vier “Fingern”.

Auf dem USB-Stick sind praktisch alle meine Social Network Profile (XING, LinkedIn, Facebook, twitter etc.) gespeichert.

Mit einem High Five oder eben High Four (weil eben nur vier Finger…) kann ich mit einem anderen Poken-Besitzer so meine Kontakdaten austauschen.

Sobald der Poken dann wieder am Heimcomputer ist, kann er via USB-Connection die Profile synchronisiern d.h. dem Social Network hinzufügen.

#2: Erfahrungsbericht
Mein Erfahrungsbericht beschränkt sich auf die Beobachtungen vom StartupCamp und einer Woche PokenPanda-Besitz. Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann ist, dass allen die Idee sofort gefallen hat und sie den Poken unbedingt mal anschauen und testen wollten. Wie das ausgesehen hat oder aussehen könnte hat meine liebe Schwägerin Nadine, feat. ihr Sohn Simon, mal fotografisch festgehalten:

Pirate of the Pokerian!

Poken alleine zu Hause

Fun with the Poken!

Dumb and Pokener…

High Four with Nadine

Also der Poken macht Spass und hat momentan auch noch ein bisschen etwas trendiges. Leider trifft man aber extrem wenig Leute mit einem Poken (noch?!?) und deshalb war die Testwoche auch eher ein bisschen eine einsame Angelegenheit. Ich kann aber bestätigen, dass am StartupCamp ein reges “gepoke” stattgefunden hat.

#3: Shootouts

Nach den meinen Erfahrungen und Eindrücken mit dem Poken stellen sich bei mir folgende Shootouts ein:

#1: Bei Events und Konferenzen funktioniert das “Gepoke” sehr gut. Wird Poken auch am BlogCamp Switzerland 4 vertreten sein um die Blogger zu begeistern?

#2: Wieviele Pokianer braucht es, damit die kritische Masse für einen Durchbruch errreicht ist und wer ist zu Beginn die Zielgruppe?

#3: Gibt es auch einen Green-Poken, der nicht Batterie sondern mit Solarzellen funktioinert (ansonsten muss man die Batterie ca. alle 6 Monate austauschen…)?

#4: Wie können eigentlich Red Alpine und die Business Angel mithelfen, dass Poken der gewünschte Grosserfolg wird?

#5: Darf man ein “Poken-High-Four” verweigern und wenn JA, wie macht man das am besten (Danke für die Tipps)?

Bin gespannt über eure Feedbacks, da ich auch einige kritische Stimmen im Umfeld des StartupCamp über Poken gehört habe (so ein Scheiss…). Der Poken ist bei mir auf jeden Fall fest im mobilen Büro verstaut (in meinem Victorinox-Koffer) und ich freue mich auf ein erste Gepoke!

PS: Das Poken ist für 24.90 CHF im Fachhandel erhältlich. In Holland werden bereits mehrere hundert Pokens pro Tag verkauft. Die Poken sind u.a. hier erhätlich: Manor, metro boutique, BIG, Dolmetsch.

PpS: Hier noch ein (zu langer) Film über das Poken

Wo treffen sich WordPress, Facebook, Twitter, Podcast & Co.?

Samstag, Februar 7th, 2009

DominikTarolli

Am 21. März 2009 ist es wieder soweit. Das BlogCamp Switzerland geht in die vierte Runde und es gibt einiges darüber zu berichten:

#1: Wir gehen wieder “back to the roots” und werden das BlogCamp Switzerland 4 wieder an einem Samstag an der ETH durchführen.

#2: Wir werden auch bezüglich Food, Organisation und Feeling wieder “back to the BarCamp roots” gehen. Was das genau heisst, habe ich auf diesem Blogpost festgehalten.

#3: Das Hauptaugenmerk beim BlogCamp Switzerland 4 liegt auf dem Content – den Präsentationen! Wenn alles so aufgeht wie wir es andenken, dann wird man sich am Ende des Tages in den Fuss beissen wollen, weil man eigentlich viel mehr Sessions besuchen wollte, aber nur 4 Slots besuchen konnte.

#4: Der Content wird sich um Blogs und Kommunikation im digitalen Zeitalter drehen. Konkret soll es um WordPress, Facebook, Twitter, iPhone, Podcasts, Web 2.0, virtuelle Welten etc. gehen. Ein Tag wo man lernt und lehren kann.

#5: Das Anmeldeprozedere finde ich immer noch sehr umständlich und grässlich kompliziert. Peter hat sein Bestes gegeben und euch hier eine Anleitung geschrieben.

Mich würde es interessieren, wie Du die neuen Grundsätze findest und deshalb folgende Fragen an Dich:

#1: Findest Du die ETH in Zürich geeignet als Austragungsort des BlogCamp Switzerland 4?

#2: Bei einem BarCamp, ist es Dir wichtiger gutes Essen oder gute Präsentation zu haben?

#3: Was oder wen würdest Du gerne am BlogCamp Switzerland 4 präsentieren sehen?

Danke für die Beantwortung der Fragen und wir suchen noch Sponsoren für den Event (Intros und Vorschläge willkommen).

Alain Nicod – Business Angel of the Year 2008

Donnerstag, Februar 5th, 2009

DominikTarolli

Ein bisschen spät, aber eine gute Nachricht zum Wochenende ist doch auch nicht schlecht, oder? Im Dezember 2008 wurde, anlässlich des 8. Schweizer Private Equity & Corporate Finance Kongresses, Alain Nicod als achter Business Angel des Jahres der Schweiz geehrt.

Hier die Würdigung aus dem Presse Release für den verdienten Titel:

Nach seinem Studium an der HEC Lausanne arbeitete Alain Nicod für die Unternehmensberatungen Arthur Anderson und McKinsey und erwarb einem MBA in INSEAD, bevor er selbst zahlreiche Firmen als Unternehmer aufgebaut hat. Er prägt die Schweizer Start-up Industrie als Business Angel und Venture Capitalist seit nun zwei Jahrzehnten massgeblich mit.

Richtig und neben Unternehmer des Jahres, ist Business Angel des Jahres ein Titel, der viel wertvolle Arbeit und Ehre beinhaltet. Gratulation Alain!