Was kümmert Start-ups die Börse?

DominikTarolli

So wie ich es momentan sehe, gehen die Börsen weltweit auf Tauchkurs aufgrund verschiedener Faktoren (Ölpreise, Finanzkrise etc.). Dies passiert, aus meiner Erfahrung, alle 2-5 Jahre und hält so zwischen 1-3 Jahre an. Getreu nach dem Motto “What goes up, must come down!”.

Hat das einen Einfluss auf Start-ups?

Es hat sicher einen Einfluss auf die Investitionstätigkeit von Investoren. Allgemein investieren Venture Capitalisten auch nur das Geld von anderen Leuten (Banken, Pensionskassen etc.) und müssen es dann mit einer Verzinsung wieder zurückzahlen.

Da das Start-up-Geschäft ein “High Rsik - High Reward”-Deal ist, werden sich eingeschüchterte instutionelle Geldgeber (Banken, Pensionskassen etc.) eher in sichere Investitionsobjekte flüchten, als in das Risikogeschäft Start-ups d.h. es gibt weniger Geld für die VC-Fonds und deshalb auch für Start-ups.

Das folgt dann zu folgenden Überlegungen:

Shootout #1: Wäre es real-wirtschaftlich nicht besser, in einer rezessiven Phase Geld zu investieren als es dem Markt zu entziehen?

Shootout #2: Fördert weniger Geld bei den Investoren auch bessere Start-ups, weil die Selektion bei den VCs viel härter ist?

Shootout #3: Ist eine Rezession wirklich schlecht für Start-ups oder sind Start-ups, die aus einer Rezession kommen, schlussendlich einfach mehr abgehärtet (wenn sie überleben)?

Shootout #4: Ist “Survival of the Fittest” etwas Schlechtes?

Für die aktuellen Investment-Zahlen gibt es für mich nur eine Adresse, der fantastische PricewaterhouseCoopers MoneyTree-Report.

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