Facebook & Co. werden 3D!

DominikTarolli

Und schon ist wieder wurde ein weiterer Schritt Richtung Web 3D gemacht. Das UK-australische Start-up ExitReality konvertiert die normalen Facebook-Profile in die eigene 3D-Wohnung (siehe Video unten).

Revolutionär daran ist, dass die Konvertierung automatisch geschieht und man wählen kann zwischen 2D (normale Facebook-Profil) und 3D (Konvertierung mit ExitReality). Damit hat man endlich eine Wahl zwischen 2D und 3D. Wo die spannende Reise von ExitReality hingeht sehen wir hier im TechCrunch-Interview:


Exit Reality from Duncan Riley on Vimeo.

So soll es sein. Wann wird Twitter endlich 3D ;-) !

4 Responses to “Facebook & Co. werden 3D!”

  1. Matthias Says:

    Aber Dominik, mal ehrlich. Da ist doch Twitter dann doch noch besser. Es hat nämlich einen entscheidenend Vorteil: Es frisst etwas weniger Zeit.

    Welches Problem löst es mir, wenn mein Facebook-Profil in eine Wohnung verwandelt wird?

    Liebe Grüsse

    Matthias

  2. Dominik Says:

    Lieber Matthias

    Besten Dank für die tolle Frage!

    Analytisch würde ich so starten, dass wir Facebook anschauen und uns fragen, welches Problem löst Facebook oder welchen Nutzen generiert es?

    Ich tippe mal auf Prestige und Zeit sparen durch effizientere Kommunikation mit meinen Freunden (mein Vorschlag). Bis zum heutigen Tag mache ich das via einer 2D-Schnittstelle. Meiner Meinung, einer sehr konfusen und unübersichtlichen Schnittstelle.

    Wir sind uns nun gewohnt im richtigen Leben in 3D zu agieren und lassen uns, aus technischen Gründen, im Netz auf 2D reduzieren. Wenn wir ExitReality zu Ende denken, dann ermöglicht es uns eine Kommunikation im Internet, wie wir es uns gewohnt sind aus dem richtigen Leben und dann löst es Dir einige Probleme! Ob das gut oder schlecht ist, lass ich hier einfach mal unkommentiert.

    Siehst Du das in etwa gleich oder hast Du eine ganz andere Meinung?

    Gruss Dominik

    PS: Danke noch für die Einladung!

  3. Matthias Says:

    Lieber Dominik

    Es macht absolut Sinn, Gegenstände wie Häuser oder sonst irgendwas in 3D darzustellen, weil sie auch in der Realität 3-dimensional sind. Wie du selber sagst, hilft uns das, weil wir uns dies so gewohnt sind.
    Wenn man aber beginnt Dinge in 3D darzustellen, die in der Realität gar keine Form haben, ist das des Guten zuviel. Es ist verwirrend, wenn man reinen gedanklichen Konstrukten eine 3-dimensionale Form zuweist. Das ist völlig beliebig. Da könnte ich mein Facebookprofil gerade so gut als Traktor darstellen.

    Ich bin völlig mit dir einverstanden, das eine räumliche Darstellung hilfreich sein kann um eine räumliche Realität räumlich wieder zugeben. Wenn die Realität nicht räumlich ist, macht das aber überhaupt keinen Sinn.

    Liebe Grüsse

    Matthias

  4. Dominik Says:

    Lieber Matthias

    Danke für den Input und der mit Traktor ist gut – Touché!

    Ich bin mit Dir zu 100% einverstanden, dass es (noch) bei gewissen Dingen Sinn macht, sie 2D zu belassen. Da gibt es auch einen guten Post darüber bei unseren Freunden von KZero: http://www.kzero.co.uk/blog/?p=2247.

    Aufgrund des Researchs, denn wir zusammen mit Daniel von der HSG gemacht haben (war auch mehrmals auf dem Blog zu lesen), gibt es ein enormes Potential im Entertainment und bei Mirror Worlds. Das zeigen auch die virtuellen Welten für Kiddies und Teenager (Club Penguin, Stardoll etc.), die alle +10 Mio. User haben. Diese Altersgruppe nimmt die Inhalte ganz anders auf. Das wir hier ein bisschen anders gepolt sind, ist nur logisch und verständlich.

    Auf jeden Fall würde ich diese Diskussion gerne mit Dir beim nächsten Treffen aufnehmen.

    Gruss & Hopp Schwiiz

    Dominik

Leave a Reply