Archive for Mai, 2008

Der magische Triangle!

Mittwoch, Mai 21st, 2008

DominikTarolli

Wenn immer wir ein Projekt beginnen, kommt der magische Triangle zum Zug der folgende Elemente enthält:

#1: Schnell

#2: Gut

#3: Günstig

Das spannende am Triangle ist, dass wir bei einem Projekt nur immer zwei der drei Werte nehmen können, wir müssen uns also entscheiden zwischen:

- Schnell und gut ist nicht günstig!

- Schnell und günstig ist nicht gut!

- Gut und günstig ist nicht schnell!

Die Magie hinter diesem Konzept giltet leider nur für Angestellte, Unternehmer/innen müssen alle drei Dinge realisieren auch wenn es unmöglich ist!

EM Analogie I: Fussball und Unternehmertum

Dienstag, Mai 20th, 2008

Roman

Ich gehöre zur vom BLICK in die Minderheit verbannten Fraktion der “EM-Begeisterten” und freue mich wahnsinnig auf die EM in unserem Land. Zudem freue ich mich auch auf meine persönliche unternehmerische Zukunft – welche genau in die Wochen der Europameisterschaft fällt und turbulente und spannende Entwicklungen verspricht. 

Da ich schon jeher gerne Analogien für verschiedene Situationen benutzt habe, möchte ich mit Domi und euch, lieben Bloglesern, diese Serie starten.. (OK für Dich Dominik?).

Diese Serie soll Analogien zwischen Fussball (aus aktuellem Anlass) und Charakteristiken von Entrepreneurs vergleichen, aufzeigen und analysieren. Warum? Ich glaube, dass viele Wege nach Wien führen!! Demenstsprechend auch viele verschiedene Unternehmertypen mit ihren Eigenarten und persönlichen Charakteristiken ein Start-up zum Erfolg führen können.

ALSO: Ich möchte mir diesen Spass erlauben und suche 11 Unternehmertypen oder Charaktere die in ein Startup passen – dies in Analogie zur Position der Fussballspieler in einem Team. Dazu bin ich auf Hilfe von Euch Lesern und Unternehmer/innen angewiesen, die etwas von Fussball verstehen – aber auch Entrepreneurship im täglichen Leben erfahren. Gerne mache ich den Anfang mit den ersten zwei Positionen:

#1: Fussball – Der Goalie:
Der Goalie im Team ist eine Konstante. Er schiesst keine Tore, verhindert sie aber. Er dirigiert Vorderleute und bügelt Fehler aus. Introvertiert und eine dicke Haut muss er haben. Fehler haben direkten Einfluss und werden selten verziehen, auch wenn er zuvor tadellose Leistungen gezeigt hat.

Promintentes Beispiel: Jens Lehmann: Ruhig und mit stoischer Präzision (WM 1/4 Final, Penaltyschiessen, Notizzettel mit Statistiken und Zahlen zu den Schützen) hat er seinen Job erfüllt.

#1: Unternehmertum – Der Finanzchef:
Der FO im Team ist eine Konstante. Er macht keine Sales-Abschlüsse sondern Jahres-Abschlüsse, verhindert jedoch strategische Fehler und bügelt diese durch Finanzkniffe aus. Introvertiert und eine dicke Haut muss er haben. Fehler haben direkten Einfluss auf das Geschäftsresultat und werden selten verziehen, auch wenn er zuvor tadellose Leistungen gezeigt hat.

Unbekanntes Beispiel: Mark Fuchs, Chief Accountant von Google. Hält jeden Penalty, inoffizielle Quellen sagen, dass er verantwortlich dafür ist, dass Yahoo nun von Microsoft gepflegt werden muss und nicht von Google….

#2: Fussball – Der Libero:
Meine Lieblingsposition. Otto Rehagel wurde Europameister mit dieser Formation, obwohl diese Formation als völlig veraltet gilt. Der Libero: Zurückhaltend, Fehler ausbügelnd, die Situation überschauend, verantwortungsbewusst und wenns wichtig ist den entscheidend Pass schlagend… Hat mit Selbstvertrauen UND Talent zu tun – Geil!!!!

Prominentes Beispiel: Franco Baresi – meiner Meinung nach einer der Weltbesten-Forever Spieler die es je gab. Die Übersicht und der Weitblick, das Selbstvertrauen und Eigeninitiative zur richtigen Zeit…. WOW!

#2: Unternehmertum – der Innenminister:
Meine Position bis jetzt: Der Innenminister ist immer und überall informiert. Er hält Infos kurzweilig für das Wohl der Firma zurück und platziert Unzufriedenheit dann wenn es passt. Steilpässe sollten vom Chef verwertet werden – perfekte Flanken souverän. Die Position, welche am meisten Selbstvertrauen aber auch Loyalität benötigt. Die Ausnahme bestätigt die Regel – vorallem auch in der Schweiz.

Prominentes Beispiel: Beatrice Tschanz beim Absturz der Swissair 111 am 2. September 1998 vor Peggys Cove….

#3: Fussball – rechter Verteidiger:
#3: Unternehmertum – rechter Sachbearbeiter:
#4: Fussball – linker Verteidiger:
#4: Unternehmertum: – linker Sachbearbeiter (wechselt immer auf die rechte Seite)…
etc.

Ich freue mich auf Eure Feedbacks zum Thema. Lasst es krachen – bitte ohne Fouls!

Grüsse Roman

Der leise Tot der Blogosphäre?

Sonntag, Mai 18th, 2008

DominikTarolli

Rein subjektiv, ohne irgendwelche Researches, habe ich das Gefühl, dass die Leute zwar mehr Blogs lesen, aber die Anzahl Blogger stark rückläufig ist. Warum habe ich dieses Gefühl?

#1: Ich verfolge die Blogs via meinem RSS-Reader Netvibes. Dort wird auch angzeigt, wann die letzten Einträge generiert wurde. Meine Lieblingsblogs von Remo Uherek, Peter Schüpbach, Guy Kawasaki, easn.de, Corsin, Peter Hogenkamp etc. werden in letzter Zeit viel weniger aktualisiert d.h. es wird viel weniger geschrieben.

#2: Innerhalb von zwei Wochen haben mir zwei Personen unabhängig voneinander erklärt, dass Blogs tot sind. Zufall oder Wahrheit?

#3: Meine Trendanalyse auf Google mit “Blog” und “Newspaper” hat sich auch verflacht d.h. die Schere geht nicht mehr weiter auf, sondern bleibt stabil (kann hier betrachtet werden)

Würde mich interessieren, wie ihr das seht. Sind Blogs tot? Auf jeden Fall wird das eine spannende Diskussion am nächsten BlogCamp Switzerland, am 29. August im Technopark Zürich, werden. Bald kann man sich auch schon registrieren – ich halte euch auf dem Laufenden!

Die Finanzkrise als Chance für Start-ups!

Mittwoch, Mai 14th, 2008

DominikTarolli

Im Anlagekommentar #256 , von Konrad Hummler, filetiert der Privatbanker perfekt die momentane Finanzkrise. Wirklich toll neben all den Boulevard-Analysen, mal etwas fundamentales und kompetentes zu hören!

Warum hören?

Der Anlagekommentar ist nicht nur als pdf erhältlich, sondern auch als Podcast, vertont von Winterthurer Start-up AudioP. Einfach auf diesen Link klicken, kurz warten und der Podcast startet automatisch:

Podcast Wegelin (Anlagekommentar #256: Stabilität! Welche?)

Da ich momentan viel zwischen St. Gallen und Zürich pendle, nutze ich die Zeit im Auto als Weiterbildung und Infochannel. Ich lade mir alle wichtigen Podcasts runter und höre sie während der Autofahrt. Einfach genial, so macht sogar das Autofahren Spass und ich bin immer Up-to-Date.

Deshalb begrüsse ich auch die Initiative von Wegelin, den potenziellen Kunden wählen zu lassen, ob er hören oder lesen will. ICH WILL HÖREN!

Würde mich interessieren, wie ihr das sieht.

(Disclaimer: Ich halte Aktien der Firma AudioP. Versuche aber dennoch objektiv zu bleiben; bin aber so begeistert von der Idee, das mir das manchmal schwerfällt.)

Amazee – Pfingsten ging es am Ringsten!

Montag, Mai 12th, 2008

DominikTarolli

An Pfingsten ging es am Ringsten oder so….das hat sich auch die tolle Crew von Amazee gedacht und ist von Alpha auf Beta.

Herzlich Glückwunsch von meiner Seite, dennoch stellen sich mir folgende Fragen:

Shootout #1: Nachdem man praktisch jede Woche einen neuen Release machen kann, braucht es da noch Alpha, Beta, Gamma etc.?

Shootout #2: Warum nimmt die Tag-Cloud praktisch einen Viertel der Frontpage ein?

Shootout #3: Wieviele neue Projekte müssten pro Woche bei Amazee eingestellt werden, damit Amazee innerhalb von zwei Jahren Break-Even ist?

Shootout #4: Wie wird Amazee Geld verdienen?

Werde Amazee gerne weiterhin beobachten und freue mich über jede Erfolgsmeldung von ihnen.

Höchstleistung (auch) dank Sleeptracker?

Mittwoch, Mai 7th, 2008

DominikTarolli

In der Startphase eines Unternehmens ist das Leistungs- und Anforderungsprofil an die Unternehmer/innen meistens sehr anspruchsvoll d.h. man arbeitet sehr viel, muss physisch wie auch psychisch an die Grenzen gehen um den Erfolg zu erwzingen.

Mein Rezept um diese Höchstleistung abzurufen ist u.a. auch “sauber” zu schlafen. Es ist hirnrissig zu glauben, dass man den Schlaf täuschen kann um somit weniger Schlafen zu müsssen. Was man aber machen kann, ist besser aufzustehen.

Aus Amerika habe ich mir den Sleeptracker bestellt. Die Idee dahinter ist so einfach wie brilliant:

SLEEPTRACKER® continuously monitors signals from your body that indicate whether you are asleep or awake. Because you wear SLEEPTRACKER® on your wrist like a watch, its internal sensors can detect even the most subtle physical signals from your body. SLEEPTRACKER® finds your best waking moments, so that waking up has never been easier.

Ich trage den Sleeptracker nun schon seit über zwei Monaten. Subjektiv habe ich das Gefühl leichter aufzustehen. Ob das eine Self-Fulfilling Prophecy ist oder tatsächlich funktioniert kann ich natürlich nicht sagen. Bin aber auch der Meinung, dass der Sleeptracker nicht die Endlösung ist sondern erst der Anfang in der Schlafökonomie.

PS @ Sleeptracker-Vertrieb: Trigami wäre für euer Produkt das ideale PR-Mittel. Probiert es aus!

Microsoft macht Dich zum Piloten!

Sonntag, Mai 4th, 2008

DominikTarolli

Da wird mein Freund, Pilot und Lieblingsblogger Guy Gächter Freude haben. Die Simulations-Engine des Microsoft Flugsimulator soll Entwicklern zur Verfügung stehen, um Trainings- und Lernspiele für öffentliche Organisationen zu entwickeln (Militär?). Das ganze nennt sich dann ESP und sieht auf den ersten Blick wirklich toll aus!

Beim Betrachten des Videos stellen sich mir folgende Fragen:

Shootout #0: Warum gehen die Video-Frames über den Rand hinaus in die den Rightboarder?

Shootout #1: Wird ESP so richtig für die Entwickler geöffnet oder ist es vorallem ein Anwendungsbereich?

Shootout #2: Wie gross ist die Datendurchlässigkeit mit anderen virtuellen Welten wie z.B. Microsoft Virtual Earth?

Shootout #3: Hockt man sich als Pilot nach Feierabend wirklich vor den Computer und fliegt (unbezahlt) nochmals seine Tagestour ab?

Freue mich auf eure Inputs!