So gewinnst Du garantiert nie einen Gründerpreis (Part I)!
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Jungunternehmerpreise oder sogenannte Gründerpreise haben oder hatten ja schon immer Hochkonjunktur. Durch meine Arbeit habe ich selber diverse dieser Wettbewerbe betreut und konnte viele lehrreiche Erfahrungen daraus ziehen. Wie man garantiert keinen Gründerpreis gewinnt, erfahrt ihr hier:
#1: Macht wenn immer nur möglich an allen Gründerpreisen mit. Selbst wenn ihr ein Consulting-Geschäft habt, gibt es für euch keinen Grund, nicht auch am Life Science Gründerpreis mitzumachen. Es könnte ja sein, dass es trotzdem irgendwie klappt – die Hoffnung stirbt zuletzt!
#2: Kurz und prägnant ist für euch ein Fremdwort. Es wäre ja möglich, dass wir aufgrund des supergetexteten Schlussatzes auf Seite 52 die Jury doch noch auf unsere Seite kriegen! Kurze Bewerbungen sind für Änfänger, die nicht wissen, was sie schreiben sollen.
#3: Die Verpackung zieht nur bei elektronischen Geräten wie dem iPod. Dort muss die Verpackung stimmen. Meinen Businessplan sende ich zusammengefaltet in einem angekauten Couvert an die Jury. Es stand doch schon in der Ausschreibung, dass der Inhalt zählt.
#4: Zu früh ist für Langweiler und Affen! Ich sende wie 80 % der Teilnehmer meinen Businessplan auf die letzte Sekunde ein. Ist eh viel besser, wenn mein Couvert in der Masse erscheint, so sieht man, dass wir massenkompatibel sind. Den möglichen Vorteil von Frühbewerbungen brauchen wir bestimmt nicht!
#5: Warum gibt es eigentlich bei der Ausschreibung zum Gründerwettbewerb immer noch eine Rubrik “Ziele” oder “Trägerschaft”? So unnötig! Unser Bewerbung ist eine “EierlegendeWollMilchSau” und kann sich den Zielen flexibel anpassen. Darum senden wir auch immer die gleichen Dokumente an die verschiedenen Wettbewerbe.
Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Businessplan-Wettbewerben gemacht? Dann lasst es mich wissen. Eure Inputs werden im Part II berücksichtigt!
April 23rd, 2008 at 16:06
Wer Kunden hat, braucht keine Preise! So geht das.
Oder wer mitmacht, muss in der Gunst der Jury liegen, dabei spielt das Produkt weniger eine Rolle als mehr das “in den Arsch” kriechen. Diese Fähigkeit setzt man aber besser beim Kunden ein
Gruss Toni
April 23rd, 2008 at 19:40
Lieber Toni
Besten Dank für den Input!
Aus meiner Sicht sind Kunden auch immer besser als Gründerpreise. Wir bei Procedural fahren einen ähnlichen Approach. Dennoch gibt es noch gewisse Zwischentöne, die eine Teilnahme bei gewissen Preisen sehr lukrativ machen.
Hast Du noch Tipps, wie man bestimmt keinen Gründerpreis gewinnt?
Gruss Dominik