Archive for April, 2008

Alle E(W)M’s wieder – das Paninifieber bricht aus: Teil I die PRO’s

Dienstag, April 15th, 2008

RomanBalzan 

Es ist wiedermal soweit: das Panini-Fieber breitet sich aus wie ein Virus. Die Schweiz ist auch dieses Jahr wieder die Goldader für Pannini: Nirgendswo werden mehr Bilder gesammelt als bei uns: 60 Mio (!!) Päckchen, oder 300 Mio. Kleber werden in der Schweiz verkauft werden: dh. 8 Päckchen pro Bewohner! Bei einem Stückpreis von 1 CHF pro Stück ist das wirklich eine Geldmaschine. 

Nun habe ich mich gefragt was sind die Top Fünf Pro’s für das Sammeln von Männerköpfen und eintönige Einkleben in ein Album. Ein Phänomen ist nämlich, dass 6 von 10 Sammler Männer über 18 sind, (Frau entschuldigt deshalb den Gebrauch der männlichen Form), daher muss es doch einige Unternehmer/innen geben welche dieser Leidenschaft verfallen sind…

TOP 5 PRO’S:

#1: Pannini-Sammeln fördert den Business-Sinn:
Kaum ein Mann der sich nicht mehr an seinen ersten “Diego Maradona gegen Gary Lineker-Tausch” an der WM 1986 in Mexico errinnert. Harte Verhandlungen im Vorfeld.

Maradona - Lineker

#2: Pannini-Sammeln fördert das Networking:
Wenn gestandene Unternehmer beim Businesslunch den Frei gegen Podolski tauschen, lässt sich nacher evtl. auch ein Auftrag gegen Cash besser einfädeln…

#3: Pannini-Sammeln fördert das Allgemeinwissen:
Oder kennt ihr den Trainer der Polen einfach so??

#4: Pannini-Sammeln weckt das Kind im Manne:
Ich will jetzt endlich BARNETTA!

#5: Pannini-Sammeln fördert die Motorik des Mannes:
Die Bildchen mit Männerwurstfingern abzuziehen und exakt einzukleben ist wirklich nicht einfach!!!

Das nächste mal nehme ich mir die Kontras zur Brust. Um Feedback und Meinungen zur Sammelwut bin ich jetzt schon Dankbar.

PS. Tausche 10 Yakins gegen 1 Barnetta…

 

James Bond oder wie bleibt man 48 Stunden wach?

Sonntag, April 13th, 2008

DominikTarolli

Am Freitag bekam ich einen Call vom James Bond Casting Büro! Es wurde mir die frohe Kunde übermittelt, dass ich beim nächsten James Bond als Statist live dabei bin! Gedreht wird in Bregenz auf der Seebühne.

Als grosser Fan des “00-Agenten” wird dadurch ein kleiner Traum wahr. Nur eine Herausforderung:

#1: Die Dreharbeiten sind ab 18.00 Uhr in Bregenz und zur gleichen Zeit launchen wir mit Procedural Inc. unsere Software, CityEngine, an der FMX in Stuttgart.

D.h. tagsüber an der Messe und in der Nacht beim James Bond Dreh! Habt ihr gute Tipps, wie man 48 Stunden wach bleibt? Oder habt ihr einen Ferrari oder einen Fahrer, den ihr mir während mind. zwei Tagen leihen könnt? Dann kann ich schneller von Bregenz nach Stuttgart kommen!

Oder was macht ihr, wenn viel Arbeit und wenig Schlaf angesagt sind? Bin sicher diese Situation kennt jeder.

JamesBondCastingInBregenz_2

JamesBondCastingInBregenz_1

Wieviel Struktur braucht ein Start-up?

Freitag, April 11th, 2008

DominikTarolli

Wir hatten letzten Freitag den Procedural Teamevent und dabei die Gelegenheit Appenzeller Alpenbitter zu degustieren und Luca Vidi (Gründer und CEO, 24translate) zu treffen.

Mit Luca haben wir u.a. die spannende Frage diskutiert wieviel Struktur / Hierarchie braucht ein Start-up in der Wachstumsphase. Gerne teile ich mit euch unsere Lesson Learned:

#1: Bis +/- 7 Personen braucht man praktisch keine Struktur. Man ist unglaublich schnell, unkompliziert und kann sich nie vorstellen, dass man je irgendwann mal Strukturen braucht!

#2: Ab +/- 7 Personen muss man mit ersten Strukturen beginnen. Man beginnt Einheiten zu bilden und sollte versuchen mit 4er-Team zu arbeiten, da es den meisten Menschen möglich ist, in solchen Strukturen zu arbeiten wegen der Übersichtlichkeit und Relevanz der Aufgaben.

#3: Der nächste grosse Schritt mit Stellenbeschreibungen, Hierarchien, Teamleiter etc. kommt mit ca. 15 Personen. Da kommt es dann schon vor, dass Leute dabei sind, die den Start nicht mehr miterlebt haben und sie den Start-up-Job als normalen “8-5″-Job ansehen, was auch völlig fair ist.

Dies also der Input zur Startphase! Also bis 7 Personen Vollgas ohne Strukturen und dann sanfte Einführung bis 15 Personen. Analog zu meinem D-Way finde ich den wichtigsten Tipp in der Wachstumsphase:”If the best player are not in your team, they will be somewhere else!”

LucaVidiUndProcedural

PascalLoepfeAppenzeller

SCHNITZEL!!!

IBM als Retter von Second Life?

Donnerstag, April 10th, 2008

Ski Lefavre

Second Life – in vielen Medien unten durch im Moment – scheint einen Retter gefunden zu haben. IBM hat letzte Woche bekannt gegeben, dass sie als erste Firma private Regionen auf Ihren Servern hosten wird. Dies zeigt, dass Linden Lab den Businessfocus doch noch zu finden gewillt ist. 

Nachdem fast das gesamte Kader im letzten Monat zurückgetreten ist, scheint es nun weiterzugehen und man versucht stand-alone Online-Collaboration Tools umzusetzen. Das ermöglicht Firmen sensitive Daten und Diskussionen in einem geschlossenem System zu unterhalten. Das Projekt ist zur Zeit in einer Testphase und wird in wenigen Wochen aufgeschaltet. Für unser Projekt SwissOpolis ist das natürlich ein Meilenstein – war Datenschutz bei Kunden immer ein sehr heikles Thema. Hier die Meldung von Reuters.

Wer jeweils die Einträge von Daniel Leutenegger gelesen hat, weiss, dass virtuelle Welten und 3D-Homepages riesiges Potenzial aufweisen – jedoch die “Killer-Applikation” noch nicht gefunden worden ist. Wie Business in virtuellen Welten  aussehen könnte zeigt die Firma Rivers Run Red in einem eindrücklichen Video “immersive Workspace“.

Gepostet von Ski Lefavre, meinem Avataren ;-) .

FACE SwissStartBOOK!

Mittwoch, April 9th, 2008

DominikTarolli

Dank Marius und Daniel von kyte haben wir jetzt auch eine SwissStartup-Facebook-Applikation und nicht nur das, sondern gleich auch noch einen kyte-Premium-Player!

Wie könnt ihr davon profitieren?

#1: Facebook App auf euer Profil embedden. Einfach hier klicken!

Damit seid ihr immer top über die Start-up-Community informiert, ohne dass ihr eure gewohnte Umgebung (z.B. Facebook-Profil) verlassen müsst! Also profitieren ohne dass ihr etwas machen müsst! Wie hört sich das für euch an?

Dennoch stellen sich bei mir auch Fragen:

Shootout #1: Wie nützt ihr grundsätzlich Facebook und kommt ihr mit der Usability gut zu recht?

Shootout #2: Wieviele Profile (LinkedIn, XING, Facebook, Naymz etc.) habt ihr im Web und wieviele könnt ihr auch aktiv pflegen?

Shootout #3: Was war bis jetzt das Highlight, das ihr mit einem Profil erlebt hat (Kunden, Freunde etc.)?

Also happy facebooking und embeddet den Channel fleissig.

FacebookApp1

FacebookApp2

Balsam für das St. Galler-Herz!

Dienstag, April 8th, 2008

DominikTarolli

Vorbei ist die Zeit mit den “Kurt-Furgler-Imitationen” und “Bratwurst-mit-Senf-Witzen”. Mister und Misses Schweiz sprechen einen breiten St.Galler-Dialekt und die ganze Schweiz versucht sich mit dem spitzen Dialekt anzufreuden. DRS 3 macht den Anfang.

Als St. Galler freut man sich natürlich darüber und geniesst das “Momentum”, wie wir so schön in der Start-up-Sprache sagen.

PS: Heisst das, dass wir jetzt wieder ins Kaufleuten reinkommen ohne Agglo-Traktor-Witze ertragen zu müssen?

PPS: Mein Radio-Tagesheld ist mein WK-Gschpännli Simon May, der heute im DRS3 bezüglich St. Galler Dialekt on Air war! Grossartig! Was war nochmals die Message?

WussteIchEsDoch!

Doodeln bis das Sparschwein klingelt!

Montag, April 7th, 2008

DominikTarolli

Nein, ich habe keine Aktien bei Doodle und bin dort auch nicht investiert! Warum ich trotzdem soviel über die Doodle-Jungs schreibe? Ganz einfach, es gibt viel über sie zu berichten. Das neueste kommt aus der Finanzierungsküche. Per E-mail wurde ich vom hochgeschätzten Markus Oswald (Schwyzer Kantonalbank, aventic partners & Einer der besten und analytischen Investoren / Start-up Coaches, die ich kenne!) über das Investment in Doodle informiert:

Creathor Venture und die Innovationsstiftung der Schwyzer Kantonalbank investieren gemeinsam in das junge Schweizer Unternehmen Doodle AG mit Sitz im Technopark Zürich. Doodle ist der grösste Online-Terminplaner der Schweiz und wird bereits heute täglich von Zehntausenden aktiven Benutzerinnen und Benutzern geschäftlich wie privat genutzt. Das neue Kapital wird in den Ausbau der Verkaufsaktivitäten, die geografische Expansion sowie die technologische Weiterentwicklung investiert.

Einige Fragen seien mir dennoch erlaubt:

Shootout #1: Ist es typisch schweizerisch, dass bei Venture Deals kaum Zahlen bekannt gegeben werden? Und warum eigentlich?

Shootout #2: Aus wievielen Investoren konnte Doodle wohl auswählen oder konnte Doodle überhaupt auswählen?

Shootout #3: War der investierte Betrag in Euro oder CHF?

Shootout #4: Wann verlagert Doodle ihren Hauptsitz in den Kanton Schwyz?

Shootout #5: Warum gab es kein Photo zum Pressetext?

Bin gespannt auf die Antworten sowie auch auf die “Nicht-Antworten” ;-) und nochmals herzlichen Glückwünsch an Doodle, die Schwyzer Kantonalbank und Creathor Venture!

Doodle

MarkusOswald