Archive for April, 2008

Hier präsentiert der Profi!

Sonntag, April 27th, 2008

DominikTarolli

Am Freitag war ich an der RhEMA! Grund dafür war nicht nur der Konsum von Sonnenbräu-Bier, sondern die Präsentation von Daniel Graf von kyte.tv!

War eine der besten Präsentationen die ich in letzter Zeit gesehen habe über das und wie von kyte.tv. Daniel hat es perfekt verstanden seine Präsentation dem Publikum anzupassen, hat Demos gezeigt und nicht gespart mit dem Namedropping - so muss sein:

kyte.tv: inventure.ostschweiz

Daniel Graf am inventure.Ostschweiz

Meister des Verkaufs!

Freitag, April 25th, 2008

DominikTarolli

Vorgestern hatten wir ein fantastisches Messetraining mit einem der besten Verkaufstrainer Europas, Christian Engeler.

Innerhalb eines Workshop konnten wir die ganze Messevorbereitung, Zieldefinition, Kundenanpsrache etc. definieren und fast noch wichtiger durchspielen. Mehr dazu und auch Bilder findet ihr hier:

Messetraining Procedural Inc.

Wir sind uns alle einig, dass Messetraining wichtig und richtig ist, aber die wenigsten machen es, warum?

So gewinnst Du garantiert nie einen Gründerpreis (Part I)!

Mittwoch, April 23rd, 2008

DominikTarolli

Jungunternehmerpreise oder sogenannte Gründerpreise haben oder hatten ja schon immer Hochkonjunktur. Durch meine Arbeit habe ich selber diverse dieser Wettbewerbe betreut und konnte viele lehrreiche Erfahrungen daraus ziehen. Wie man garantiert keinen Gründerpreis gewinnt, erfahrt ihr hier:

#1: Macht wenn immer nur möglich an allen Gründerpreisen mit. Selbst wenn ihr ein Consulting-Geschäft habt, gibt es für euch keinen Grund, nicht auch am Life Science Gründerpreis mitzumachen. Es könnte ja sein, dass es trotzdem irgendwie klappt - die Hoffnung stirbt zuletzt!

#2: Kurz und prägnant ist für euch ein Fremdwort. Es wäre ja möglich, dass wir aufgrund des supergetexteten Schlussatzes auf Seite 52 die Jury doch noch auf unsere Seite kriegen! Kurze Bewerbungen sind für Änfänger, die nicht wissen, was sie schreiben sollen.

#3: Die Verpackung zieht nur bei elektronischen Geräten wie dem iPod. Dort muss die Verpackung stimmen. Meinen Businessplan sende ich zusammengefaltet in einem angekauten Couvert an die Jury. Es stand doch schon in der Ausschreibung, dass der Inhalt zählt.

#4: Zu früh ist für Langweiler und Affen! Ich sende wie 80 % der Teilnehmer meinen Businessplan auf die letzte Sekunde ein. Ist eh viel besser, wenn mein Couvert in der Masse erscheint, so sieht man, dass wir massenkompatibel sind. Den möglichen Vorteil von Frühbewerbungen brauchen wir bestimmt nicht!

#5: Warum gibt es eigentlich bei der Ausschreibung zum Gründerwettbewerb immer noch eine Rubrik “Ziele” oder “Trägerschaft”? So unnötig! Unser Bewerbung ist eine “EierlegendeWollMilchSau” und kann sich den Zielen flexibel anpassen. Darum senden wir auch immer die gleichen Dokumente an die verschiedenen Wettbewerbe.

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Businessplan-Wettbewerben gemacht? Dann lasst es mich wissen. Eure Inputs werden im Part II berücksichtigt!

SoSehenGewinnerAus_2

SoSehenGewinnerAus_1

Was hat ein Start-up-Pitch mit Gastrokritik zu tun?

Dienstag, April 22nd, 2008

RomanBalzan

Am letzten Mittwoch durfte ich beim Abschlusstag des «venture training» an der SWX in Zürich mit dabei sein. 10 Start-ups konnten vor ca. 10 Investoren einen 10 Minuten Pitch abhalten.
Es war ein toller Event mit zum Teil Highflyer Start-ups von denen wir noch hören werden. Leider habe ich das NDA unterschrieben, und darf nur namentlich über Start-ups und Investoren berichten, die mir konkret Ihr Kochrezept verraten haben..
Domi hat schon über Erfolgsfaktoren für Start-ups gebloggt, trotzdem möchte ich meine Eindrücke mit euch teilen und einige Fragen aufwerfen. Für mich hatte der Anlass fast künstlerische Ausmasse - und irgendwie wurde ich an die Gastronomie erinnert: Jeder redet mit, Köche geben ihr bestes, Gourmetkritiker sind das Mass aller Dinge und jeder Kunde weiss wie man das Restaurant führt…

Meine Gastro-Kritik:

# 1: Beim Dessert vergessen die Köche den Zucker
Frage: Vergessen Sie als Gastgeber nach einem tollen Dinner beim servieren des Dessert auch den Zucker im Vanilleschaum? Oder den Alkohol im Grappa? Süsses und Hochprozentiges, aufgenommen und verankert zum mitnehmen (ja auch im Auto) lässt sie nicht vergessen (auch beim Verlust des Führerscheins nicht..). Wie kann es denn sein, dass man einen Antrag über mehrere Hunderttausend Franken stellt, aber dann vergisst ein Handout an die Gastrokritiker abzugeben?

# 2: Gourmets und Ihre Präferenzen
Ich war beeindruckt über die Fähigkeiten der Gourmets (Investoren): Bereits nach 10 Minuten Start-up-Köcheln konnten sie messerscharf und haargenau das präsentierte Menü nach Gewicht, Geschmack und Präsentation begutachten, zerschneiden, verkostigen und ein Urteil abgeben. Trotzdem: sollte man einem Menü nicht die Chance geben, den Geschmack zu entfalten und einen neuen Geruch in der Nase zu verbreiten? Vorallem dann wenn ein Gastrokritiker das Gericht noch nie auf der Zunge zergehen liess?

# 3: Chefkoch Pius und Betti Bossi
Der Gourmetchef übertrumpft alle und immer wieder. 5 Sterne bleiben 5 Sterne. Wieso? Man glaubt Chefkoch Pius auch nach 500 Mal Rührei, dass jeder auf seine Art ein Küchenzauberer werden kann. Pius ist und bleibt mein persönlicher Betti Bossi…

# 4: Trendgerichte und blaue Spaghetti
Mein persönliches Highlight war Joel Manser von www.enzian-media.ch. (Ich habe die Erlaubnis darüber zu berichten..) - 22 jährig, Produkt: Suchmaschine, Nischenmarkt durch bildbasiertes Suchmaschinenmarketing. Präsentation: Blaue Spaghetti, resp. ausgewaschene Jeans, Enzian-Shirt, Frisur, resp Sauce wie aus der Büchse… aber: authentisch - Es stellt sich raus: ein absoluter Gourmetkoch: Fragen nach seinem Gericht souverän jeden Kritiker in die Schranken gewiesen, erklärt wieso Spagheitt auch blau sein dürfen und wieviel Sauce für sein Gericht gut sind. Fazit: Alle Gastrokritiker wollen blaue Spaghetti mal verköstigen….

# 5: Gourmets lieben neue Köche, geben es selten zu
Gastrokritiker (Investoren) pflegen Welpenschutz: oder “Den Hummer darf ein junger Koch noch lernen”. Ein junges Start-up mit jungem Präsentator kann sich alles erlauben. Der Gourmet sieht das Potential des Kochs und merkt nicht, dass der Hummer eigentlich Königskrabben sind… Teurer, exquisiter aber anders im Geschmack: verdammt erfolgreich im Markt… Diese Jungspunde werden Gastrokönige…

Da ich durch meine Freundschaft mit Simon Otto von Dreamworks, und auch Dominik Tarolli von Procedural Inc. ein Flair für virtuelle Welten und Animationsfilme haben, bin ich einer der grössten Fans von Animationsfilmen, va. Ratatouille, einer Ratte welche Gourmetkoch wird. Unternehmertum hat für mich sehr viel mit Kochen, Glauben, Verkostigen, Salzen, mit Zuviel von diesem, Zuwenig von dem, aber immer mit Zufriedenstellen von hungrigen Kunden zu tun…

Das “ob Fastfood” oder “Gourmet”… was zählt ist mit hunger rein - gesättigt und zufrieden raus…

Man mag lächeln oder nicht, aber jeder Unternehmer und jede Unternehmerin, die an ein eigenes Rezept glaubt, Gewürze mischt und sein Süpplein kocht weil er als Koch genau diesen Geschmack mag… all diese Köche haben es verdient von den Gastrokritikern eine Chance zu kriegen und bei gutem Geschmack Punkte zu erhalten.

Das ist das, was am «venture training» und Betti Bossi Start-up-Koch auch passiert, und vorallem mich an diesen Events auch so satt macht!

Mahlzeit!

GuyKawasakiUndSteveBallmerImRing

Suxedoo

Key Players of the 3D Web

Montag, April 21st, 2008

Daniel_RasenderReporter

*From the Procedural Blog*

Besides the question of potential killer application of the 3D web about which I wrote last time, my second focus were potential key players of the 3D web. Those players could play a major role in the near future by providing those applications or by providing resources for certain 3D web applications. This opinion of potential key players reflects the interviews with 45 opinion leaders, venture capitalists and researchers I met during my research as well as my own view.

The graph below visualises this probable scenario of potential key players of the 3D web. On the one hand, the graph shows 12 big companies which are considered as key players according to their present activities and their assumed strategy towards the 3D web. Google is important because of current applications like Google Earth, SketchUp or their 3D Warehouse and furthermore according to rumours about activities to build virtual worlds. IBM and Sun Microsystems are interested and investing in open source projects for the 3D web (e.g. IBM’s “Open Sim” project or Sun’s “Project Wonderland”). Microsoft with its mirror world “Microsoft Virtual Earth” and further companies like Nokia, Intel, Nvidia, HP and Autodesk are all considered as important future players. Finally, Sony with its upcoming “Sony Home” as well as further game / content companies like Nintendo and EA could be major players for the 3D web.

On the other hand the graph shows a box with a few very interesting small companies focusing on 3D web applications. The question at this stage is, if any of these small companies would have the potential to grow like a second Google as soon as the 3D web market is growing too (btw, Google wouldn’t have been on this graph five years ago either..). So some people believe that a Linden Lab, a Forterra or a Multiverse could grow significantly in the near future, other people believe that big players like IBM or Sun will play a major role for the 3D web and further people believe that for instance, Google could acquire Linden Lab sooner or later to maintain a strong market position. Who will win? Well, I am sure that it will be an interesting time, I let you judge, however, here is my suggestion of the 3D web key players for the near future:

Graph is posted on Procedural Blog

I hope I could give some insights, some inputs and maybe some food for thought with these three posts on Procedural’s corporate blog. Should you be interested to read my summary of this research, it will be available to download on www.procedural.com. Thanks for your interest,

Cheers, Daniel

Google & Salesforce: Frontalangriff auf Microsoft!

Freitag, April 18th, 2008

DominikTarolli

Google und Salesforce spannen noch enger zusammen und machen einen langgehegten Traum wahr, das softwarelose Büro! Was schon viele vor ihnen versucht haben (auch mit guten Lösungen!), wird jetzt zum ersten Mal für die breite Masse attraktiv, wegen der enormen Marktpower, der beiden Klassenlieblingen:

Wenn das kein Frontalangriff auf Microsoft ist, was ist es dann?

Sehenswert ist auch die Launch-Präsentation mit Marc Benioff (CEO, Salesforce.com) & Eric Schmidt (CEO, Google).

Procedural Inc. auf SF TV!

Donnerstag, April 17th, 2008

DominikTarolli

Update: Hier könnt ihr die Sendung online schauen: Cyberwalk durch Pompeij

Mir ist aufgefallen, dass viele erfolgreiche Startupper in der Jugend so wie heute wenig Fernseh schauen. Ausnahmen bestätigen die Regel und warum das so ist, könnte ich auch nur Mutmassen.

Heute Abend werde ich aber sicher wiedereinmal Einstein auf SF TV schauen. Warum:

Cyberwalk durch Pompeij: Spezialbrille auf, Laufband ab – und schon geht’s auf Zeitreise: Pompeij beispielsweise lässt sich auf einem gemütlichen Spaziergang erkunden. Rekonstruiert haben die Stadt Spezialisten der ETH Zürich.

Die Stadtspezialisten der ETH Zürich sind Simon Hägler und Pascal Müller von Procedural Inc. Freuen wir uns auf eine spannende Zeitreise durch Pompeij!

Also nochmals zum Mitschreiben: SF TV / Donnerstag, 17. April 2008 / 21.00 Uhr / Beitrag “Cyberwalk durch Pompeij”!

PS: Mehr über die Technik findet ihr auf dem Google Tech Talk von Pascal Müller.

PPS: Das Thema findet auch international Anklang. Die BBC hatte sogar einen Artikel über das Projekt auf der Titelseite!

CyberwalkDurchPompeij