Archive for Oktober, 2007

Wer bin ich?

Dienstag, Oktober 30th, 2007

Wer bin ich? ist der Titel eines Buches von Rolf Dobelli. Ich habe es mir im KaDeWe in Berlin gekauft und es macht süchtig.

Es sind 777 indiskrete Fragen und hier ein paar Höhepunkte:

#1: Wären Sie lieber sympathischer oder intelligenter?

#2: Angenommen, Mitarbeiter könnten ihre Vorgesetzten selbst bestimmen in einer Art demokratischer Wahl. Wie lange, glauben Sie, würde das Unternehmen, für das Sie tätig sind, auf dem Weltmarkt überleben? Oder würde es gerade deshalb überleben?

#3: Möchten Sie, dass Sie in den “besten Jahren” keinen Schlaf benötigen, d.h., ohne im geringsten müde zu werden, rund um die Uhr ökonomisch tätig sein könnten, dafür aber fünf Jahre früher sterben?

#4: Haben Sie auch schon sinnlose Projekte in Ihrer Firma sabotiert? Warum nicht?

#5: Könnten Sie sich Badeurlaub mit Ihrem Vorgesetzten vorstellen? Falls nicht: Wieviel zusätzlichen Lohn müsste er/sie Ihnen bezahlen, um Sie dazu zu bewegen?

#6: Wieviel Geld kann Ihre Frau (Ihr Mann) ausgeben, ohne dass Sie sich ärgern?

#7: Wenn Sie alles wegschneiden, was mit Rollen zu tun hat (Status, Job, Hobby, Ehe etc.) – wer sind Sie?

…und so geht es weiter 777-mal! Eine Wucht!

WerBinIch

E-Mail = Teufelszeug?

Montag, Oktober 29th, 2007

Ich war vier Tage in Berlin mit meinen ehemaligen Studienkollegen. Jährlich organisiert einer von unserem Clan eine Reise, wo man vorher nicht weiss, wohin es geht. Dieses Mal eben Berlin (@Roger: Danke für die Superorganisation!).

Ich liebe die Stadt mit all ihren Facetten, Stimmungen, Leuten, Gegensätzen, Innovationskräften etc. Ein Spruch ist wahrscheinlich treffender als alle anderen zu Berlin:

Berlin – arm aber sexy!

Ich möchte mich aber nicht über Berlin auslassen (das müsst ihr selber erleben…), sondern über eine Veränderung, die ich bei meinen ehemaligen Studienkollgen bemerkt habe: Blackberryismus! Darum würde ich gerne mal ein paar Gedanken/Fragen zum E-Mail loswerden:

#1: Die (auch das) E-Mail [ˈiːmeɪl] (von engl.: „electronic mail“; zu dt.: „die elektronische Post“ oder „der elektronische Brief“; kurz auch Mail genannt) bezeichnet eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene, briefartige Nachricht. (Wikipedia).

#2: Den grössten Anteil an Traffic erlangt das E-Mail über Spam (von bekannten oder unbekannten Personen).

#3: Hindert es die Arbeitsproduktivität, wenn ich jederzeit E-Mails lese und erreichbar bin, oder sollte man sich auf vorbestimmte E-Mail-Zeiten (z.B. zweimal pro Tag) konzentrieren?

#4: Sollte man E-Mails zuerst bewerten (wichtig / unwichtig / dringend / nicht dringend) und sie dann zu gegebener Zeit (wichtige + dringende E-Mails zuerst) beantworten oder beantwortet man sie alle sofort und miteinander?

#5: Agieren BlackBerry-Besitzer noch auf E-Mails oder ist es nur noch Reaktion?

#6: Was würde passieren, wenn man alle E-Mails in der Inbox deleten würde? Totalausfall oder kein Problem? Und was sagt das über die Wichtigkeit der E-Mails aus?

#7: Hat der E-Mail-Verkehr den Informationsgehalt der Nachrichten gestärkt oder geschwächt?

#8: Freuen wir uns heute mehr oder weniger über einen handgeschriebenen Brief, als noch vor 10 Jahren?

Wer die Antworten kennt, soll sie doch bitte posten. Danke!

BlackBerry

Was macht ihr unter der Dusche?

Mittwoch, Oktober 24th, 2007

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Ich brauche für mein Wohlbefinden Sport. Im Idealfall 3x pro Woche (Schwimmen, Jogging, Squash, Fitness, Tennis etc.)! Der Sport ist die eine Sache und die Regenration die andere. Darum hat mich das Anfrage von Sportusal via trigami sehr interessiert:

#1: Auftrag (Orginaltext von trigami)

“Bitte testen Sie beide Produkte und verfassen Sie einen zusammenfassenden Erfahrungsbericht mit Ihrem Feedback.” (dafür bekomme ich Fr. 105.00 + Produkt im Wert von Fr. 45.00)

#2: First Impression

Die beiden Produkte “power shower” und “power active” erinnern mich mit der Verpackung, Applikation und dem Design stark an meine Sonnencreme Daylong von Spirig. Da war wohl wieder ein Schweizer Designer am Werk – nicht marktschreierisch “more power”, sondern schlicht und funktional. Die Attribute dazu:

- Sportusal power shower (3fach-Wirkung: revitalisieren, erfrischen, hemmt nachhaltig Körpergeruch und schützt vor Pilzen und hautfremden Bakterien)

powershower

- Sportusal power active (3fach-Wirkung: aktiviert & stimuliert, erhöht Spannkraft während des Sports und lockert und entspannt nach dem Sport)

poweractive

Da wird ja einiges versprochen, dann gehen wir doch in die Testphase…

#3: Erfahrungsbericht

Knapp 10 Tage habe ich unter der Dusche Sportusal power shower getestet. Nach dem Sport habe ich mich brav mit Sportusal power active eingerieben. Vor dem Sport habe ich “power active” nie getestet, weil ich es immer vergessen habe.

Das Duschgel ist mit Grüntee und Coffein flavorisiert. Angenehm in der Anwendung, schäumt schön und ist nicht zu stark parfümiert. Mit Körpergeruch, Pilzen und hautfremden Bakterien hatte ich noch nie ernsthaft zu kämpfen, deshalb habe ich vorallem auf die Erfrischung gehofft. Da muss ich aber ehrlich gestehen, dass man keine Wunder erwarten darf. Der Benchmark für ein vitalisierendes Douchegel ist für mich immer noch das alte Cliff (ja genau, das mit dem Klippenspringer… ;-) ), dass wirklich krass erfrischend resp. kühlend war. Von dem spürte ich bei der “power shower” nichts.

Wie sieht es bei “power active” aus? Ich habe es nach dem Krafttraining und nach dem Joggen eingerieben um hier die Regeneration zu beschleunigen und die Muskeln wieder zu lockern. Da kann ich gutes berichten. Nachdem ich es eingerieben habe, kam ein wohliges warmes Gefühl (…wie ich es von Dulix noch kannte…), dass dann schnell aber auf eine kühlende Entspannung hinzielte – eben halt der Cliffeffekt (ja genau, das mit dem Klippenspringer… ;-) ). “power active” hat mir geholfen die Regenration einzuleiten und eine Muskelverhärtung oder sogar Muskelkater kann man damit wohl vergessen – obwohl da gehört natürlich auch ein ausgiebiges Dehnen dazu! Also “power active” hat mich überzeugt!

#4: Shootouts

Shootout #1: Das Design wirkt auf mich recht bieder so im Stile eines Best-of des Vita-Parcours im Jahre 2007. Mich würde es brennend interessieren, wie das ein amerikanischer Grafiker umsetzen würde. Um das zu testen könnte man elance.com ausprobieren. Ich habe es im Post Mein Logo kommt aus Bali!ausführlich beschrieben.

Shootout #2: Ist es möglich, dass man als Applikation nicht die Daylong-Tube nimmt, sondern eine “Pumpflasche” damit man das “power active” noch besser dossieren kann?

Shootout #3: Ist es möglich, dass man bei der “power shower” noch mehr cliff (kühlungseffekt) mitreinpackt um so die Vitalisierung zu verstärken?

PS: Die Website ist informativ, userfreundlich und vom Design her ansprechend. Good Job – einzig die Comicfiguren kommen direkt wieder aus dem Best-of des Vita-Parcours…

AnsprechendeWebsite

VitaParcourDesign

Wieder supertoll!

Sonntag, Oktober 21st, 2007

Ich schwelge immer noch in den Erinnerungen vom Samstag – BlogCamp Switzerland 2.0!

Ein toller Tag mit vielen tollen Blogger/innen, Start-ups, Denker, Präsentatoren, Kritiker, Presse, Kochsensationen, Second Life Sensationen, guten Freunden, lieben Freunden aus Deutschland und der Romandie Schafen, Videos, Fotos und noch vielem mehr!

Meine Eindrücke (danke an Corsin fürs Kommen, konstruktive Kritik und die Fotos) findet ihr auf der Collage!

PS: Das nächste BlogCamp Switzerland findet am FREITAG, 29. August 2007 im Technopark Zürich statt. Dann voll im Interesse der Öffentlichkeit, den es ist die Co-Veranstaltung der informatica08 (“Tag der Informatik”).

BlogCampSwitzerlandTheCollage

Audiosensation am BlogCamp Switzerland 2.0!

Mittwoch, Oktober 17th, 2007

(Disclaimer: Ich halte Aktien der Firma AudioP. Versuche aber dennoch objektiv zu bleiben; bin aber so begeistert von der Idee, das mir das manchmal schwerfällt.)

AudioP ist ein Start-up aus Winterthur, das Texte und Botschaften vertont. Die Audiofiles können dann bequem auf dem Handy, iPod, Blog etc. gehört werden. Ist doch besser als das 2745te E-Mail, oder?

Audiosensation_1

Anton Fessler ist der CEO und er wird AudioP, diesen Samstag, am BlogCamp Switzerland 2.0, im Rahmen der liveDEMO, präsentieren. Als Vorgeschmack habe ich meinen Beitrag “So verhaust Du garantiert jede Präsentation” von AudioP vertonen lassen:


Ist wirklich beeindruckend, wie man einem Inhalt noch mehr Würze und Fülle geben kann, wenn er professionell nachvertont wird. Dennoch stelle ich mir folgende Fragen:

Shootout #1: Sind wir schon bereit für Audio, oder ist das nur ein Spielzeug für Early Adopters in der Blogosphere?

Shootout #2: Ist jeder Content gleich geeignet für Audio?

Shootout #3: Warum soll ich meinen Blog von einem professionellen Speaker vertonen lassen und es nicht selber machen?

AudioHotorNot

Auf die Antworten und die liveDEMO von Anton Fessler bin ich auf jeden Fall gespannt! Wenn ihr auch dabei sein möchtet, dann schnappt euch noch die letzten Plätze für das BlogCamp Switzerland 2.0 (einfach im Wiki eintragen)!

PS: Wenn ihr den Post auf das Handy laden und hören wollt, dann einfach ein SMS mit “audiop s” an die Nummer “363” senden.

PPS: Wenn ihr den Post hören wollt, dann einfach 0589589080 (12Rp/Min) anrufen.

BlogCampSwitzerland2

Eine eigene Firma gründen? So geht es!

Sonntag, Oktober 14th, 2007

Interessiert ihr euch eine eigene Firma zu gründen, oder habt ihr gerade ein Start-up gegründet? Wenn ja, dann sehen wir uns nächsten Dienstag hier:

FirmengründungSoGehtEs

Hier könnt ihr euch anmelden für den «venture ideas» . See you there!

Warum ich nie Star Wars geschaut habe…

Freitag, Oktober 12th, 2007

Habe das gerade bei Jason Calacanis gesehen:

Zum Glück ist mein Science-Fave Back to the Future. Der zweite Teil ist bis heute unerreicht!