Archive for September, 2007

So klappt die Kundenakquise garantiert nicht (Part I)!

Sonntag, September 30th, 2007

Als Start-up Scout sehe ich sehr viele Start-ups pro Jahr. Die erfolgreichsten zeichnen sich vorallem auch durch einen starken Marktauftritt/Verkauf aus. Was ihr unbedingt machen sollt, wenn ihr nicht zu den erfolgreichen Unternehmen gehören wollt, lest ihr hier:

#1: Ignoriert Guy Kawasaki!
Das Kapitel “The Art of Rainmaking” ist wohl das schlechteste Kapitel in Guy Kawasakis legendärem Buch The Art of the Start“. Sein Blog-Post dazu brennt euch auch immer noch in den Augen und was soll eigentlich der Satz “Sales fixes everything”?

GuyKawaskiTheArtOfRainmaking

#2: Happy Engineering
Wahrscheinlich hat Guy Kawasaki “Engineering fixes everything!” gemeint. Gemäss eurem Leitspruch “Dem Ingenör ist nichts zu schwör!” perfektioniert ihr lieber in den nächsten 12 Monaten euer Produkt. Den seit Microsoft Windows wissen wir ja: das Produkt muss von Tag 1 an perfekt sein, sonst kauft es der Kunde nicht!

#3: NEIN = Noch Ein Impuls Nötig?
Verkauf beginnt, wenn der Kunde NEIN sagt, alles andere ist Kaufen! Diesen Leitspruch haltet ihr für das Dümmste, was die Verkaufswissenschaft je hervorgebracht hat.

#4: Über 7 Fragen musst Du gehen!
Bei jedem NEIN nochmals 7 Fragen zu stellen (Was ist Ihnen besonders wichtig, worauf legen Sie besonders wert, wenn ich diese Faktoren beseitigen könnte, würde Sie dann kaufen etc.), ist schlicht und einfach zu anstrengend und was sollen den die 7 Fragen dann noch bringen?

#5: Der Kunde ist der Idiot!
Jeder Verkäufer bekommt die Kunden, die er verdient- nur bei unserer Firma/Branche ist das nicht so. Die Idioten von Kunden haben uns schon wieder angefragt, warum sie die Fr. 125.- noch extra bezahlen sollen, dabei steht es doch in unseren AGBs auf Seite 126 im Kleingedruckten, dass wir ihn bei Vertragsabschluss sie übermässig abzocken werden…

Stay tuned für den zweiten Teil aus der Serie “So klappt die Kundenakquise garantiert nicht (Part II)”.

HappyEngineeringAnstattKundenakquise

Wer hat den Grösseren: Venture Capitalist oder Banker?

Freitag, September 28th, 2007

Die Frage ist so alt wie die Menschheit und immer wieder amüsant:

Wer hat den Grössten?

Im Vergleich von Venture Capital und Banken führen momentan die VCs. Beide Branchen sind affin zu Segelbooten und da interessiert es doch, wer das grössere Boot zur Schau stellen kann.

Auf der einen Seite die Alinghi der UBS, auf der anderen Seite die “Maltese Falcon” von Tom Perkins (Kleiner Perkins Caufield & Byers). Die “Maltese Falcon” ist mit 88 Metern die grösste Segelyacht und würde die Alinghi spielend überholen.

Segeln kann Tom Perkins ohne die Segel zu hissen - das erledigt der Computer selber. Überzeugt euch selber:

Da bin ich ja gespannt, wie die Banker da noch zulegen wollen.

Rouven Küng (Exsila) über trigami!

Donnerstag, September 27th, 2007

Exsila ist die Schweizer Tauschplattform. Der Gründer und CEO, Rouven Küng, hat vom Start weg mit grossem Erfolg auf Blogmarketing gesetzt. Warum? Seht und hört es selber im Interview mit Remo Uherek (Gründer und CEO trigami):

Überzeugt?

Für Gadgetfreaks, Vielreiser und Vergesser: The BlueWatchDog!

Dienstag, September 25th, 2007

Der BlueWatchDog ist ein persönliches Alarmsystem, welches Wertgegenstände wie Taschen, Laptop-Taschen, und Gepäckstücke gegen Diebstahl und Verlust schützt d.h. der BlueWatchDog besteht aus:

a) einem kreditkartengrossen BlueWatchDog (Empfänger und Alarmgerät);

BlueWatchDog

b) einer Steuerungs-Applikation auf dem Handy (Alarm on/off, Alarmdistanz 5-10m, Alarm-Lautstärke etc.).

MobileApplication

Vor zwei Wochen habe ich eine Testversion (0.1//beta version) von meinem Freund und BlueWatchDog-Erfinder, Ralph Rimet, erhalten und seither sind meine Sachen sicher!

Als Anwendungsgebiet sehe ich das Segment der Vielreiser, Barggeld-Transportierer, Gadgetfreaks und Vielvergesser. Am besten funktioniert der BlueWatchDog wahrscheinlich im Preissegment klar unter Fr. 100.-. Er basiert auf einer Bluetooth-Technologie, die schon das eine oder andere Mal Anlass einer Technik-Diskussion war…

Überzeugt am BlueWatchDog hat mich vorallem das Team rund um den ehemaligen Hockey-Spieler Ralph Rimet. So konnte Secu4 (so heisst die Firma) schon div. Preise und Auszeichnungen einheimsen (z.B. venture leaders (dort lernte ich ihn kennen), SF Start up, SwissTechTour 2007 etc.).

RalphRimet

Leider gibt es den BlueWatchDog noch nicht zum Kaufen, aber Vorbestellungen können hier gemacht werden! Wuuufffff!

BlueWatchDog2

BlueWatchDog3

PS: Secu4 ist auch in den offiziellen SwissStartups Top 10 Start-ups!

Was gefällt Dir am Europa-Park am besten?

Sonntag, September 23rd, 2007

Letzte Woche hatte ich das Vergnügen zwei Tage im Europa-Park in Rust zu verbringen. Einige Bilder habe ich ja schon live in meinem kyte-Channel gepostet (…mit Roaming-Gebühren haben mich die 5 Shows über Fr. 30.- gekostet!). Jetzt noch die schriftliche Reflektion der tollen Tage bei unseren Freunden in Deutschland:

#1: …sind wir schon drin?
In Rust angekommen, konnten wir gleich das Auto auf den Hotel-Parkplätzen abstellen. Nach dem Check-in bekamen wir gleich die Karten für den Park und schon waren wir drin…keine halbe Stunde von Ankunft bis Vergnügen ist wahrlich eine Meisterleistung.

WirSindSchonDrin

#2: Von Magenquetschern und Warmduscher!
Ich habe vor 25 Jahren noch ca. 1 Stunde für eine Fahrt in der Tiroler Wildwasserbahn angestanden. Zu dieser Zeit das absolute Highlight. Heutzutage heissen die Highlights Silver Star, Euro-Mir, Atlantica SuperSplash, Eurosat, Poseidon etc. Eine Stunde steht man bei diesen Hightech-Bahnen nicht mehr an und auch der Nervenkitzel ist grösser geworden…

MagenquetscherSilverStar

#3: Unbedingt Brathendeln, fettige Pommes und Churros!
Im Normfall achte ich sehr auf eine gesunde Ernährung, aber in einem Freizeitpark muss man einfach fettige und ungesunde Nahrungsmittel konsumieren! Neben dem obligaten Weissbier, Brathendeln und Pommes kann man auch leckere Crepes (nur 2.20 Euro..), Schoko-Bananen und (ACHTUNG GEHEIMTIPP) Churros essen.

Churrrrrrrrroooos

#4: Mit Mark Terenzi beim “Zmorge”!
Ich empfehle auf jeden Fall zwei Tage im Europa-Park zu bleiben und die Nacht im Hotel Colosseo zu verbringen. Nur ein Grund von vielen ist das vielfältige Morgenbuffet; mit frischen Fruchtsäften, Tee, Volkornbrot etc. startet man perfekt in den Tag. Beim “Zmorge” sahen wir Mark Terenzi, den Ehemann von Sarah Connor, der für seine Europ Park Show “Terenzi Horror Nights” probt. Irgendwie sah er im Fernsehen immer grösser aus…;-)

TerenziHorrorNights

#5: Music makes my world go round…
Musik richtig eingesetzt, schafft schon von sich aus eine Athmosphäre. Mir ist schon in verschiedenen Freizeitparks aufgefallen, wie brilliant sie mit Musik umgehen resp. sie einsetzen. Da kann man viel für Events, Seminare oder Workshops lernen (BTW: Wenn jemand eine CD besitzt oder kennt, mit solcher Park-Musik, dann bitte hinterlasst einen Kommentar…ich suche eine solche CD schon verzweifelt seit mehreren Jahren.)

Also zwei Daumen hoch für den Europa Park und da werde ich bestimmt wieder gehen z.B. als Tester für trigami ;-)!

EuropaParkRust

Wuala! Darauf habe ich lange gewartet…

Mittwoch, September 19th, 2007

Lange musste ich schweigen und lange habe ich darauf gewartet - jetzt ist es endlich soweit:

- Dominik Grolimund und Luzius Meisser, zwei grosse Schweizer IT-Nachwuchshoffnungen, lancieren Wuala (gesprochen wie das französische “voilà”)!

DieLegendaereWualaWhiteBoard

Wuala ist die kostenlose Harddisk auf dem Internet. Einfach und brilliant!

Was ich besonders an Wuala liebe:

#1: Es ist einfach einfach!

#2: 1 GB kostenloser Speicher auf dem Internet kann man immer gebrauchen.

#3: Mit Wuala kann der E-Mail-Verkehr reduziert werden (anstatt E-Mails an 34 Personen sowie einem “glatten” Anhang versehen, stellt man es nun auf Wuala und teilt es mit Freunden).

#4: Die Unternehmer hinter der Idee haben eine grosse Vision, sind fleissig, intelligent und zwei der angenehmsten Personen, die ich kenne!

WualaVoila

Heute ist ein Freudetag, deshalb keine Shootouts nur exklusive Einladungen! Die ersten fünf E-Mails (info(a)SwissStartups.com) mit dem Betreff “Wuala, jetzt ich!” können vor allen anderen die Applikation testen!

PuzzleDirDieSneakPreview

Wow, wow und nochmals wow!

Mittwoch, September 19th, 2007

(Disclaimer: Ich bin Aktionär von trigami, werde mich aber hüten nicht objektiv zu sein!)

Aus einer Idee am BarCamp (Oktober 2006) wurde trigami geboren.

GeborenAusEinerIdee

Heute ist eine Pressemitteilung von trigami erschienen, die mich sehr beeindruckt hat:

Mit der zukunftsweisenden Idee eines Blog-Marketing Marktplatzes wollen die Jungunternehmer Remo Uherek und Alain Aubert der trigami AG die Kommunikationsmöglichkeiten für Firmen revolutionieren. Das Team überzeugte führende europäische Investoren aus der Web 2.0 Szene (Mitmach-Internet), darunter Peter Schüpbach und Nicolas Berg.

In der kurzen Zeit seit dem Start haben sich bereits über 200 Kunden und 2000 Blogger registriert. Über 800 Blogbesprechungen wurden verfasst und 65 Blog-Marketing Kampagnen durchgeführt. Die trigami AG fokussiert sich in der ersten Phase auf das deutschsprachige Europa (Schweiz, Deutschland und Österreich).

Da kann ich Remo, Alain und dem ganzen trigami-Team nur gratulieren! Ich bin beeindruckt vom Speed und Qualität, wie sie es geschafft haben, innerhalb von nicht mal einem Jahr eine neue Werbeform zu realisieren! Bis die ersten Porsche-Firmenwagen geordert werden können, bedarf es sicher noch ein bisschen Zeit, aber der eingeschlagene Weg mit Speed, Qualität und Bescheidenheit verdient viel Anerkennung und Lob!

PS: Hier könnt ihr die ganze Pressemitteilung nachlesen.

trigamiBerichtbeiCashDaily

PPS: Ein Video über trigami von den Kollegen von CASHdaily könnt ihr hier sehen.

PPPS: Der Blick schreibt auch schon darüber! Hier der Artikel Firmen entdecken die Blogger als Werbekanal.