Top 9 Long-Tail-Regeln!
Im Grundsatz beruht der Long Tail darauf, dass man alles verfügbar macht und dann hilft es zu finden (eigentlich klassisches Marketing). Hier die 9 Regeln wie man ein Long Tail – Verbraucherparadies schafft:
#1: Konzentriere den Warenbestand…oder lagere ihn aus.
(Digitalisierung der Produkte = kein Lager mehr; oder Outsorcing an Partner = amazon.com)
#2: Lass den Kunden die Arbeit erledigen.
(…Wikipedia, eBay, MySpace, Google etc. lassen grüssen)
#3: Eine einzige Absatzmethode passt nicht für alle.
(…gib dem Kunden die Möglichkeit selber zu entscheiden, wie er das Produkt kaufen will…)
#4: Ein einziges Produkt passt nicht für alle.
(…gib dem Kunden die Möglichkeit selber zu entscheiden, welches Produkt auf seine Bedürfnisse passen…)
#5: Ein einziger Preis passt nicht für alle.
(…ein besseres, exklusiveres Produkt soll mehr Kosten…der “good-better-best”-Ansatz)
#6: Teile deine Informationen.
(…wie soll sonst der Kunde wissen, was er alles haben könnte.)
#7: Denke “UND”, nicht “ODER”.
(…der Markt ist kein Nullsummenspiel d.h. provoziere keine “Entweder-Oder-Entscheidung” sondern eine “Und-Entscheidung”.)
#8: Vertraue darauf, dass der Markt deinen Job erledigt.
(…Kundenbewertungen, Kommentare, Empfehlungen, Beliebtheitslisten, Mundpropaganda etc.)
#9: Verstehe die Bedeutung der freien Nutzung
(…Gratis ist kein Business-Model, aber eine freie Benutzung kann ein Business-Model bringen, siehe Skype, Yahoo! etc.)
Nachdem wir nun das Model kennen, die Regeln beherschen, werfen wir beim nächsten Post mal einen Augenschein auf den Schweizer Markt. Gibt es in der Schweiz hoffnungsvolle Start-ups mit einem Long Tail Ansatz?
(Bild: Creative Commons)