Archive for Juni, 2007

Microsoft wird plötzlich cool Part II!

Samstag, Juni 9th, 2007

Microsoft hat mich ja schon mit Surface beeindruckt (siehe Post Microsoft wird plötzlich cool). Durch einen Tipp von Pascal Müller habe ich jetzt das entdeckt:

Kleiner Tipp: Die Präsentation ganz schauen, ab 4.00 Minuten wird es wirklich cool!

MicrosoftWirdCool_3

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Steve Jobs Präsentations-Geheimnisse!

Freitag, Juni 8th, 2007

(Copyright by GeekCulture / Designed by Nitrozac & Snaggy)

SteveJobsGeheimnisse

Jetzt wissen wir es also!

Sende AUDIOP an 363!

Donnerstag, Juni 7th, 2007

Ist es eine gute oder eine schlechte Sache, wenn potenzielle Kunden selber wählen können, ob sie eine Message lesen oder hören wollen?

AudioP, ein Start-up aus Winterthur, hat entschieden, dass es definitiv eine gute Sache ist, den potenziellen Kunden selber wählen zu lassen, wie er eine Message konsumieren will. Deshalb vertont AudioP Botschaften.

Wie funktioniert es?

#1 (für alle, die lieber hören wollen): Sende AUDIOP an 363 und einfach zuhören!

#1 (für alle, die lieber lesen wollen): AudioP-Website und einfach lesen!

Die Anwendungsgebiete für diesen Service sind praktisch unerschöpflich, aber ein gutes Beispiel von einem Banker möchte ich hier nicht vorenthalten:

lch bin jeden Morgen eine Stunde im Auto unterwegs und kann mich bis jetzt nur via Handy bei Händlern aus anderen Zeitzonen über die neusten Marktenwicklungen informieren. Leider sind unsere internen Research Reports nur als Text erhältlich. Mit Audiofiles könnte ich täglich viel Zeit sparen. Dann komme ich schon informiert in der Firma an und könnte sofort produktiv arbeiten.

Oder man stelle sich vor, dass man jeden morgen wählen könnte, ob man 20min in der Papierform (die armen Bäume…) oder vertont aufs Handy bekommt (…das wäre dann die “5min”-Audioausgabe). Oder die Aussendienstmitarbeiter vom Fust bekommen die Fust-Firmenzeitung als Audiofile aufs Handy geschickt und können so während den Fahrzeiten News aus der Firma hören. Oder eine interne Weisung wird nicht nur per E-Mail sondern auch als Audiofile jedem Mitarbeiter aufs Handy geschickt. Oder ein Newsletter an potenzielle Kunden wird nicht nur per E-Mail versandt sondern auch als Podcast via iTunes oder aufs Handy versandt. Oder eine interne Weiterbildung wird vertieft indem der Inhalt knackig zusammengefasst am nächsten Tag via Audiofile an alle Mitarbeiter/innen versandt wird. Oder…

(Disclaimer: Ich halte Aktien der Firma AudioP. Versuche aber dennoch objektiv zu bleiben; bin aber so begeistert von der Idee, das mir das manchmal schwerfällt.)

DieNeueDimensionAudioP

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So verhaust Du garantiert jede Präsentation (Teil 2)!

Mittwoch, Juni 6th, 2007

Wer im ersten Teil noch nicht genug Input bekommen hat, wie man eine Investorenpräsentation verhaut, dem sei hiermit geholfen:

#6: Es kommt darauf an WAS Du sagst und nicht WIE! Deshalb sprichst Du die meiste Zeit mit der Wand resp. dem Beamerbild. Es könnte ja sein, dass sich auf dem Weg vom Laptop zum Beamer etwas verändert und deshalb kannst Du dem Laptop-Bild nicht trauen.

#7: Auf Fragen reagierst Du grundsätzlich nur mit “Ja, ABER…” oder “Nein, ABER…”. Das könnte ein toller Start für die Geschäftsbeziehung mit dem Investor sein, denn “ABERs” bringen die richtige Würze mit ein.

#8: Gib auf keinem Fall ein Handout ab und wenn schon, dann erst am Schluss der Präsentation. Sonst hätte der potenzielle Investor die Möglichkeit sich wichtige Fragen zu den Slides zu notieren und die Chance deine Koordinaten sofort zu finden.

#9: Streue 52 Key-Messages pro Präsentation. Teste so die intellektuellen Fähigkeiten des Investors. Ist er fähig alle Messages fehlerfrei und auswendig wiederzugeben? Nur dann ist er nämlich “würdig” in Dein Start-up zu investieren.

#10: Versuche ja nicht Metaphern und Analogien zu bilden. Den einfache Dinge sind nicht wichtig und wichtige Dinge sind nicht einfach. Das haben wir doch schon beim Rad gesehen!

Das wären jetzt also meine Lesson Learned aus hunderten von Präsentation. Wenn ihr auch noch Inputs habt, dann freue ich mich auf eure Kommentare!

Anonsten empfehle ich euch dieses Video oder diesen Podcast vom Schweizer Präsentations-Meister Jean-Pierre Vuilleumier zu schauen. Jean-Pierre Vuilleumier ist u.a. auch ein Trainer der venture training Workshops. Hier könnt ihr euch dafür anmelden.

PräsentationsMeisterJeanPierreVuilleumierImElement

So verhaust Du garantiert jede Präsentation (Teil 1)!

Dienstag, Juni 5th, 2007

Als Start-up Scout sehe ich sehr viele Start-ups pro Jahr. Die besten dürfen vor Investoren präsentieren. Was ihr unbedingt machen sollt, wenn ihr eure Präsentation verhauen wollt, lest ihr hier:

#1: Ingoriert Guy Kawasakis “10-20-30″-Regel ! 10 Slides, 20 Minuten präsentieren und 30er-Schrift sagen euch gar nichts. Euer Projekt ist so wichtig, dass ihr 120 Slides habt, 60 Minuten präsentieren müsst und natürlich alles mit einer 10er Arial Schrift auf die Folien pappt. Für euch gilt die “120-60-10″-Regel und das mit Überzeugung! Allen anderen empfehle ich dieses Video von Guy Kawasaki und hört diesen Podcast von mir mit Guy Kawasaki an.

#2: Macht vor eurer Präsentation kein Research über die potenziellen Investoren. XING, LinkedIn und Google sind sowieso schwierig zu bedienen und kosten nur Zeit. Sollen sich die Investoren mal besser über euch informieren!

#3: Üben ist für Änfänger! Wer mehr als 25x die Präsentation übt, verliert ja jegliche Spontanität und kann sich nicht mehr von der Stimmung im Raum leiten lassen…

#4: Fallbacks (zusätzlicher Beamer oder Laptop, Ersatz-Folien, USB-Stick mit Präsentation etc.) sind was für Warmduscher, Pudel-bei-Gefahr-Hochheber, Turnbeutelträger, Regen-Kombi-Radler, Melonenkern-Rauspuhler, Reifendruck-Prüfer, Bungee-mit-Seil-Springer etc.

#5: Die Präsentation ist erst perfekt, wenn eine Live-Demo darin enthalten ist. Das 90 % aller Demos in Präsentation irgendwie schief gehen interessiert dich überhaupt nicht (prominente Demo-Opfer: Bill Gates, Steve Jobs und so weiter) und motiviert dich eher noch es zu tun!

Stay tuned für den zweiten Teil aus der Serie “So verhaust Du garantiert jede Präsentation”.

GuyKawasakiDerMeisterDerPräsentation

CASH macht dicht – das erste CH-Blog-Opfer?

Sonntag, Juni 3rd, 2007

Als ob ich es geahnt hätte…vor gut drei Monaten habe ich den Rang eines CASH-Lesers verloren d.h. mein Abo nicht mehr erneuert und jetzt die grosse News: CASH mach dicht und neu setzt das Verlagshaus Ringier auf CASHdaily (Multimedia-Projekt mit Tageszeitung, Podcast, WebTV, Internet etc.).


Ist das Ende von CASH ein Vorbote für ein Massensterben von traditionellen Zeitungstiteln zugunsten von Online-Inhalten wie Blogs?

Stellen wir doch mal ein paar wichtige Fragen:

#1: Reicht die Auflage von 61’547 Exemplaren (WEMF-beglaubigt) und 279’000 Leser (Mach Basic 2007-1) nicht aus um ein Blatt in der HOCHKONJUNKTUR (…dort wo ja die Leute extra viel Geld für Werbung ausgeben…) profitabel zu führen und wenn NEIN, welche Aussagekraft hat dann noch die WEMF-beglaubigte Zahl (61547 Exemplare x 168 Fr. (Abokosten) = 10’339’896 Fr.)?

#2: Wo werden wohl die wunderbare Bloggerin Annette Pawlu (siehe Bild unten) und der super IT-Spezialist Kurt Haupt zukünftig bloggen? Ihr seid jederzeit bei SwissStartups.com willkommen!

#3: Was passiert mit der wohl erfolgreichsten und meistbeachteten KMU- und Start-up-Plattform der Schweiz “CASH-Enterprise”? Meines Wissen wurde dieser Teil des Blattes sehr unternehmerisch und zukunftsorientiert von Claus Niedermann, Jost Dubacher und Stefan Kyora geführt. Auch ihr seid jederzeit bei SwissStartups.com willkommen!

#4: Sind die Leser von CASH auch die Leser von CASHDaily oder unterscheiden sich die beiden Lesergruppe diametral?

#5: Was passiert jetzt wohl in der Strategiezentrale bei der Bilanz, Handelszeitung etc.? Ich lade die Verantwortlichen der Bilanz und Handelszeitungen ans nächste BlogCamp Switzerland ein. Dort können sie sich ja mal einen Überblick über die neuesten Strömungen im Mediengeschäft verschaffen. Die Einladung steht.

Das Fazit aus dem CASH-Out ist offensichtlich: Print ist kein Wachstumsmarkt, elektronische Medien sehr wohl. In diesem Sinne werden wir noch einige traditionelle Titel fallen sehen.

WunderbareAnnettePawlu

CASHDailyIstAbSofortDerNeueLiebling