Ein bisschen schwanger sein?

Es ist nicht möglich ein bisschen schwanger zu sein. Entweder man ist es oder nicht.

Das Gleiche giltet auch in abgeschwächter Form für Start-ups auf Kunden- oder Kapitalsuche. Entweder man hat Kunden/Investoren oder eben nicht! Das Dilemma/Erfolgsrezept heisst Bedarf oder Bedürfniss:

Shootout: Organisiere für Freunde ein Pärchenwochende in Arosa. Am Anfang finden es alle supertoll und wollen umbedingt dabei sein (=Bedarf). Schlussendlich kommt aber nur ein Bruchteil auch wirklich mit (=Bedürfniss). Das ist genau die Differenz zwischen Bedarf und Bedürfniss.

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Wie kann man abschätzen, ob ein potenzieller Kunde ein Bedarf oder ein Bedürfniss hat? 

#1: Fragen, fragen und nochmals fragen! Wir haben verlernt GUTE Fragen zu stellen und wollen immer nur selber reden! Dieser Blogeintrag wird weiterhelfen (TOP 10 der nicht gestellten Fragen) und unsere Grossmutter wusste schon:”Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!”.

#2: Setze klare Milestones und Deadlines auch als Anbieter! Ein “NEIN” ist besser als keine Antwort zu haben. Ich beobachte aber bei vielen Start-ups, dass sie aus Angst vor dem “NEIN”, die Entscheidung nicht suchen.

#3: Verwechsle nicht Ziele mit Wünschen. Wenn Du unsicher bist bei einem konkreten Case, dann folgendes Vorgehen: Nimm 45 Min. Zeit / Lade einen Freund/in zum Bier ein / Erkläre ihm den Case / Frag ihn zum Schluss was seine Meinung zum Fall ist. Der Freund/in wird in 80 % der Fälle Recht haben. Meistens ist es für eine ausstehende Person sehr offensichtlich und wir intern verwechseln Wunsch und Realität. Try it!

Mehr gibt es dazu nicht! Das genügt schon und wirkt Wunder! Versprochen!

PS: Unser Freundespärchen Andrea & Simon May haben letzten Mittwoch Ihre wunderbare Tochter “Lucy” bekommen. Deshalb weiss ich bestimmt, dass es nicht geht “ein bisschen schwanger zu sein”. Herzlichen Glückwunsch auch noch von dieser Seite!

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(Bildlegende: Lucy May beweist, “ein bisschen schwanger” geht nicht!)

 

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