Crossing the Chasm immer noch passend?
Das Standardwerk des Hightech Marketing Guru Geoffrey A. Moore, Crossing the Chasm, ging davon aus, dass man Marketing in verschiedenen Etappen verstehen muss. Zuerst macht man Marketing für die Freaks (Innovators & Early Adopters) dann kommt der grosse Sprung zur “Early Majority” (dort scheitern die meisten Start-ups), dann die “Late Majority” und schlussendlich noch die “Laggards”.

(Bildlegende: Die fünf Phasen des Hightech Marketing Life Cycle by Geoffrey A. Moore)
Inspiriert durch ein Podcast der DFJ Entrpreneurial Thoughts Leaders mit Tien Tzou (Chief Strategy Officer, Salesforce.com), stelle ich folgende Fragen / Thesen in den Raum:
These #1: Durch das Internet haben alle potenzielle Kunden (egal ob sie Innovators, Late Majority etc. sind) die gleiche Chance auf ein Produkt/Dienstleistung aufmerksam zu werden.
Shootout #1: Ist das Phasenmodell von Geoffrey A. Moore (Bild oben) noch wirksam, wenn alle Kundengruppen zeitgleich auf ein Produkt/Dienstleistung aufmerksam werden?
Shootout #2: Ist das Phasenmodell von Geoffrey A. Moore (Bild oben) noch wirksam, wenn wir es grundsätzlichen mit hybriden Zielgruppen zu tun haben?
Shootout #3: Wer qualifiziert eigentlich die verschiedenen Kundengruppen und wie viel Zeit resp. wie teuer ist eine solche Kategorisierung?

(Bildlegende: Salesforce.com hat eine ausgezeichnete Website, die mit neuen Ansätzen zuerst die User identifiziert und ihnen dann die richtigen Tools bereitstellt.)
Februar 20th, 2007 at 10:49
Toller Beitrag: Ach ich verehre Geoffrey Moore! Seine zwei Bücher sind ein Muss für jeden Tech-Unternehmer – oder sollte ich sogar sagen generell Unternehmer. Dein Blogbeitrag hat mich stimuliert selbst auch noch eine Ergänzung in meinem Blog zu schreiben – sonst wird mein Kommentar hier viel zu lang. Aber nur soviel: Geoffrey Moore und Crossing the Chasm hat mehr den je Bedeutung. Gerade weil eben über das Internet ein Produkt oder eine Deinstleistung allen gleichzeitig (theoretisch) angeboten wird, ist es umso wichtiger die Klassifizierung der Märkte/Kunden ganz gezielt und strategisch anzugehen. Dies kostet eigentlich gar nicht viel sondern muss nur sehr streng befolgt werden, sonst verzettelt man sich enorm oder versucht mit falschen Botschaften die falschen Zielgruppen anzugehen.
Also: Obwohl das Buch eigentlich schon so alt ist – es hat meiner Ansicht nach nichts an Bedeutung verloren. LESEN!